Ein deutscher Sozi vor der Knesset: Des Schulzens Prinzipientreue und die Wasserfrage

Die Sozialdemokratie und ihr Verhältnis zu Prinzipien ist so eine Sache. Diese Feststellung 2014 zu treffen ist gewiss mindestens ein hundertjährig’ alter Hund. Der Sozialdemokratie nachzusagen, sie hätte ihre Prinzipien daraufhin geprüft, ob sie um des Menschen Wohl vielleicht besser nicht umzusetzen seien, und deswegen verworfen, wäre ob der mindestens 100-jährigen sozialdemokratischen Treue zum deutschen Staat und dessen Prinzipien verwegen. Wenn es darauf ankam, verwies man lieber auf vermeintliche Sachzwänge und die deutsche Staatsräson und ließ erklärte Prinzipien, der Menschheit einen Weg aus dem Dunklen zum Lichte der Vernunft zu weisen, Prinzipien sein und ließ die, die darauf hofften über die Klinge springen.

Was schert die viel gepredigte Verantwortung aus der Geschichte, was die deklarierte Staatsräson, Israel zur Seite zu stehen. Der Nahe Osten wird zunehmend vom Sachzwang “Frieden um jeden Preis – was schert uns da der freche Jud” beherrscht. Und daher kam der europäische Obersozialdemokrat ganz recht, “dem Jud” auf Deutsch zu erklären, dass auch er das Problem für die Friedenslösung ist. Da kennt der Sozialdemokrat nicht nur nicht mehr keine Prinzipien, sondern hält es auch nicht mehr so genau mit der Wahrheit und tischt die alte Mär der Wasserproblematik auf. Und dabei ganz Sozialdemokrat bringt er es sogar fertig, noch nicht einmal selbst als Urheber seiner Auffassung seinen Mann zustehen, sondern er schiebt die anderen vor. Palästinenser hätten ihn gebeten, dieses Thema anzusprechen.

2012 berichtete der Korrespondent Ulrich W. Sahm in einem unaufgeregten Artikel “Der Wasserkrieg in Nahost” auf haGalil:

Um Wasser führen Israelis und Palästinenser einen propagandistischen Weltkrieg. Das israelische Informationszentrum „Media Central“ hatte eine Pressetour nach Ouja und Kibbuz Almog organisiert, wo Journalisten mit dem palästinensischen wie dem israelischen „Narrativ“ zu der Wasserfrage konfrontiert wurden…

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Eine Antwort zu Ein deutscher Sozi vor der Knesset: Des Schulzens Prinzipientreue und die Wasserfrage

  1. Ja, die bösen „Sozis“!! Und Ulrich W. Sahm, Israels Propagandachef für Deutschland, ist natürlich eine über jeden Zweifel erhabene Instanz reinster Objektivität und Wahrheitsliebe.
    Die Art und Weise, wie hier über Herrn Schulz und die deutsche Sozialdemokrartie im allgemeinen hergezogen wird, kommt jedem halbwegs gebildeten Zeitgenossen nur zu bekannt vor: Das ist Nazisprech, das ist Agitation gegen das „System von Versailles“. Klar, wie sollte es auch anders sein im Jahre 19 nach der Liquidation des Mannes, auf den sich der „unverschämte“ Schulz auch noch bezogen hat: Rabin. Die Machtergreifung der Zionazis ist umfassend, die Gleichschaltung ist vollzogen, sie hat längst die Lobby in der Daispora erfasst.
    Da bleibt nur eines zu sagen,
    Heil Neranjahu

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