Europas alte neue Sorgen

Catherine Ashton, die Hohe Außenbeauftragte der Europäischen Union, ist – stellvertretend für sie – “deeply concerned at the announcement by the Jerusalem municipal authorities of their approval of building permits for 558 new units”.

“Units”, das sind Wohnungen, die in der israelischen Hauptstadt Jerusalem gebaut werden sollen, da deren Bevölkerung wächst. Wer immer Einwände gegen die Erteilung der Baugenehmigungen vortragen wollte, hat das tun können – Catherine Ashton kommt zu spät oder überzeugte nicht:

“These plans could put at risk the prospects of Jerusalem becoming the capital of two states and, in particular, the territorial contiguity between East Jerusalem and the southern West Bank.”

Die Fortexistenz einer Hamas, die gerade bekräftigt hat, “that it would never accept the two-state solution or give up ‘one inch of the land of Palestine’”, bereitet Europa dagegen keine Sorgen. Und “palästinensische” Raketen sind zweifellos – Friedensbotschaften.

“The Islamist group [..] added that ‘resistance in all shapes, first and foremost armed struggle, will remain the only effective way to achieve the goals of the Palestinian people [..].’”

“Any action taken that undermines the talks we are critical of”, hatte jüngst Lars Faaborg-Andersen, Europas Repräsentant in Israel, erklärt. “I don’t think [..] that we are imbalanced”. Störte antisemitischer Terror Europa, würde Catherine Ashton das also sagen.

tw24

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Eine Antwort zu Europas alte neue Sorgen

  1. Europa weiß, was sie von der Machtelite Israels zu halten hat und dieses Gelumpe weiß, was wir über sie denken. So einfach ist das. Und wenn man sich in Israel einbildet, wir zuckten hier ängstlich zusammen, bloß weil uns aus der hintersten Ecke des Mittelmeeres Beleidigungen und Nazikeulenhiebe drohen, so sei daran erinnert, dass wir es jahrzehntelang mit Beleidigungen und Drohungen ausgehalten haben, die quer über die Elbe und das hessische Bergland plärrten: „Klassenfeind“, „imperialistische Kriegshetzer“, „kalte Krieger“, „Faschisten“. Diese Misstöne haben Europa (West) zusammengebracht, und da wird auch kein Pipes und keine Geller, kein Broder und kein Tenenbom , kein Graumann, kein Stawski, kein „Medforth“ und kein Liebermann etwas ändern.

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