‘Denkanstoß’

Als die Vereinten Nationen 1947 ihre Zwei-Staaten-Lösung formulierten und in Resolution 181 gossen, hatten sie nicht das geringste Problem damit, darin anzukündigen, “in jedem Fall spätestens am 1. Oktober 1948″ würden “in Palästina ein unabhängiger arabischer Staat und ein unabhängiger jüdischer Staat” entstehen.

In beiden Staaten – und dem in dieser Resolution international verwalteten Großraum Jerusalem – sollten dabei Araber gleichberechtigt neben Juden leben und Juden neben Arabern. In Israel ist diese Vorstellung heute formell verwirklicht, ein “palästinensischer” Staat hingegen soll, so dessen Verfechter, judenrein sein.

Seit beinahe sieben Jahrzehnten denkt niemand mit Einfluß in Israel daran, die arabischen Bürger der jüdischen Demokratie zu vertreiben oder sie ihrer Bürgerrechte zu berauben, unter arabischer Besatzung dagegen wurden Juden aus Ost-Jerusalem, Judäa und Samaria sowie Gaza gewaltsam vertrieben, wenn nicht gleich hingemordet.

Schreibt heute eine blonde Journaillistin in einer Zeitung, die ja durchaus schon die eine oder andere Lüge Unrichtigkeit über Israel formulierte, die Forderung, die “Palästinenser” müßten es als “jüdischen Staat” anerkennen, sei “unzumutbar”, ist das in der Tat nicht nur Ausdruck journaillistischer Ahnungslosigkeit, sondern blanker Antisemitismus.

Die Behauptung, Israel würde als jüdischer zum “Apartheidstaat”, einer klerikalen Tyrannei oder dessen arabische zu “Bürgern zweiter Klasse”, ist – auch und gerade angesichts der Geschichte des wiedergegründeten Israel – eine dreiste Lüge, ein Verleumdung, für die es nur einen Grund gibt: Haß auf den andauernden Erfolg des zionistischen Projekts.

Wer Denkanstöße geben will, wie die Neue Osnabrücker Zeitung sich verteidigt, sollte einen Blick werfen auf das “Palästina”, das Fatah und Hamas entweder getrennt oder geeint vorschwebt, und danach die Frage stellen, ob diese Ideen “zumutbar” sind oder “unvereinbar mit dem Anspruch, ein moderner Staat” werden zu können.

“Palästinenserpräsident” Abu Mazen nennt den am Holocaust beteiligten Hadj Amin el-Husseini einen “Pionier”, statt sich von dessen Kollaboration mit judenmordenden Deutschen zu distanzieren. Die Neue Osnabrücker Zeitung stellt sich mit ihrem jüngsten Angriff auf Israel noch nachträglich an die Seite des ehemaligen Großmuftis von Jerusalem.

tw24

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Eine Antwort zu ‘Denkanstoß’

  1. E.C. schreibt:

    Natürlich ist es eine Dreistigkeit, so etwas zu schreiben. Gott sei Dank gibt es aber in unserem Land noch Menschen, die den Mut haben, dreist zu sein. Vielleicht weiß die besagte „Blondine“ auch von jenem israelischen Gesetz, das es den Bewohnern von Gemeinden bis zu 400 Häusern gestattet, zuzugswilligen Personen eben das zu vermasseln, mit der Begründung, sie störten die „soziale Harmonie“ der örtlichen Gemeinschaft. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt? Soll damit verhindert werden, dass kinderreiche Assis, entlassene Straftäter, reiche Widerlinge, die sich die Sahnestücke eines Ortes kaufen und eine „Gentrifizierung“ einleiten wollen, hier ihr verderbliches Tun zelebrieren. Theoretisch wäre das mögich, aber das Ziel ist es, weite Teile Israels „araberrein“ zu halten. In schätzungsweise 70% der israelischen Staatsfläche gibt es keinen einzigen ansässigen Araber, bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 20 Prozent. Legt man westliche Maßstäbe an die israelische Gesetzgebung an, so beziffert sich der Anteil eindeutig diskriminierender Gesetze, und damit ist Rassendiskriminierung gemeint, auf 34 Gesetze.

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