Gewinner

In dieser Woche hat die israelische Regierung ihren Plan, zahlreichen Beduinen ein würdiges Leben in einer modernen Industriegesellschaft des 21. Jahrhunderts zu ermöglichen, aufgegeben. Nach teils gewalttätigen Protesten, die im In- wie Ausland vor allem von “israelkritischen” Kräften getragen wurden, sagte Jerusalem weitere Lesungen des “Prawer-Plans” in der Knesset ab.

Dieser sah vor, zahlreiche bisher illegale Ansiedlungen anzuerkennen und für weitere 30.000 bis 40.000 Menschen eine städtische Infrastruktur zu errichten, in und mit der die Benachteiligung der oft noch nomadisch lebenden Beduinen beendet werden sollte. Für sie wird sich mit der Abkehr vom “Prawer-Plan” wenig ändern, ihr Leben in Armut und Chancenlosigkeit ist gesichert.

Doch dadurch lassen sich die Gegner der Gesetzesinitiative die Stimmung nicht vermiesen. Stellvertretend für sie feiert etwa die “NGO” Jewish Voice for Peace einen ganz großen Sieg:

“Your voices, in concert with the Bedouin communities in the Negev, Jewish-Israeli activists, and the unanimous Palestinian resistance, revealed the plan’s lack of integrity and accountability. We now know, if and when a future plan is developed, we have the ability to stop it in its tracks.”

Die Beduinen sind “one of the most discriminated groups within the Arab population and within Israeli society as a whole”, wie “Menschenrechtsaktivisten” klagen, und sie sollen es, geht es nach den gleichen “Menschenrechtsaktivisten”, bis in alle Ewigkeit bleiben. Über das (hoffentlich nur vorläufige) Ende des “Prwaer-Plans” können sich nur Barbaren freuen.

tw24

Dieser Beitrag wurde unter Antisemitismus Antizionismus, Ehrenmorde Islam Muslime, Iran Islamismus Terrorismus Islamo-Faschismus, Israel abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Gewinner

  1. gogo schreibt:

    Ein NGO-„Theresienstadt“?
    Natürlich gehe ich damit viel zu weit und der Vergleich ist unanständig von mir (!), auch ohne Klammer … jedoch wollte Eichmann, das Regime, ein Vorzeige KZ zeigen – die NGO’s heute, wollen sie nicht auch einen „Vorzeigeunterdrückerstaat“ „aufbauen“ und somit zeigen?
    Damals: freikaufen (nur Propagandawirksam), bzw. Ausschwitz.
    Heute: Unterstützung verlangen und 2min. später ablehnen, alles Propagandawirksam in Szene gesetzt, dem „Verbraucher“ bleibt immer nur eine Szene in der Erinnerung und zwar immer die entsprechende.

    Ich denke … nichts hat der Mensch gelernt, nicht ein Anderer ist er geworden, kein Unterschied zu Summer bis heute, die Hindus könnten teilweise Recht behalten: immer neu geboren werden wir, als die Gleichen, leider!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.