Wahn

Sebastian Fischer, für SPIEGEL online in Washington stationiert, ist bestimmt kein Antisemit. Vermutlich kennt er sogar ein paar Juden und findet sie nicht gänzlich unsympathisch. Aber verdächtig sind sie ihm schon, diese Juden. Und so formuliert Sebastian Fischer dann Sätze wie diesen:

“Als Senator aus New Jersey fühlt [Robert Menendez] sich seiner zum Teil jüdischen Wählerschaft verpflichtet.”

Robert Menendez, ein Demokrat, tritt für Sanktionen gegen das Regime in Teheran ein, das gerade angekündigt hat, neue Technologie zur Anreicherung von Uran nutzen zu wollen. Davon weiß Sebastian Fischer vermutlich nichts, dafür aber, was von Robert Menendez zu halten ist:

“Ein Hardliner gefährdet Obamas Iran-Deal”

Und das tut der nur, weil er “sich seiner zum Teil jüdischen Wählerschaft verpflichtet” fühlt. Dabei vertrauen besonders amerikanische Juden, weiß Sebastian Fischer zu ergänzen, der Iran-Politik Barack Hussein Obamas. “Fraglich” sei daher, “ob Menendez [..] noch den Zeitgeist trifft”.

Daß Sebastian Fischer dennoch raunt, der demokratische Senator könne sich einer “zum Teil jüdischen Wählerschaft verpflichtet” fühlen, verrät, wie der SPIEGEL online-Schmierfink und dessen Redaktion ticken: Wer den Mullahs nicht traut, muß eine Marionette von Juden sein.

Selbst wenn die “sich mit großer Mehrheit für Obamas Iran-Politik” aussprechen.

tw24

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Eine Antwort zu Wahn

  1. gogo schreibt:

    Typisch für manchen (absolute Mehrheit) Deutschen in den USA.
    Da landet er in NY mitsamt seinem mitgebrachten Raster und wundert (im besten Falle) sich über alles was nicht reinpasst. Natürlich weiß er was gesünder ist, wie Politik gehen sollte, was Sozial ist und was voll Nazi an den Amerikanern ist – aber keiner hört auf ihn, dort, und das ist gut so!
    Diese Typen beschweren sich ständig über das „Messianische“ der Amerikaner, sind es aber selber und zwar auf die beleidigende Art, nicht vorteilhaft, nicht klug eben ein bezahlter Lehrer auf Auslandsmission bei den „Irren“.

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