Beduinen in Israel: Verleumder in Aktion

In Israel leben etwa 200.000 Beduinen. Eine Mehrheit von ihnen lebt trotz zahlreicher Bemühungen verschiedener Regierungen, ihren Lebensstandard zu erhöhen, noch immer unter der Armutsgrenze, rund 70.000 in illegalen Ansiedlungen ohne jede Infrastruktur, was auch daran liegt, dass ihre traditionelle Lebensweise nur schwer in ein modernes Staatswesen paßt.

Auch die gegenwärtige Regierung versucht, Beduinen mit großzügigen Angeboten Möglichkeiten zu bieten, ihre Traditionen zu bewahren und gleichzeitig die Chancen eines modernen Lebens zu nutzen. Die Beduinen sollen aus illegalen Ansiedlungen in Städte umziehen, die über alle nötige Infrastruktur verfügen, fließendes Wasser, Elektrizität, feste Straßen, Schulen …

Während viele der Betroffenen die Angebote des Staates begrüssen und gern nutzen, lehnen andere sie als “rassistischen” Eingriff ab und wehren sich gegen sie. Mit ihnen, nicht mit denen, die umziehen wollen, solidarisieren sich “Menschenrechtsaktivisten” in aller Welt, die – angeblich – die “Identität” der Beduinen bewahren wollen.

“The desert is the home of Bedouin tribes”, schrieb vor nicht langer Zeit Uri Avnery herabwürdigend, “for whom smuggling is an age-old occupation. Whether Libyan weapons for Hamas in Gaza, Ukrainian women for the brothels of Tel Aviv or job seekers from Sudan – for good money, the Bedouin will get them all to their destination. On the way they may hold them for ransom or rape the women.”

Der Staat Israel möchte daran etwas ändern, die Beduinen in seine moderne Gesellschaft integrieren. Wie Demonstrationen auch in Berlin leider zeigen, sollte die Regierung in Jerusalem diese Pläne wohl besser schnell wieder zu den Akten legen. “Menschenrechtsaktivisten” ist die Bewahrung unhaltbarer Umstände offenbar lieber als Chancen auf ein menschenwürdiges Leben für Beduinen.

Ben-Dror Yemini widmet sich in einem Beitrag, der zuerst auf der Website der Times of Israel erschien, einer besonders ekelhaften Kampagne sogenannter “Menschenrechtsaktivisten”.

tw24

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6 Antworten zu Beduinen in Israel: Verleumder in Aktion

  1. gogo schreibt:

    Es gibt ein chinesisches Sprichwort, daß sich mir immer mehr als ein sehr weises bestätigt:
    Ich hab Dir nichts geschenkt, somit schulde ich Dir nichts!

  2. peterkossatz schreibt:

    Vielleicht spiegelt sich auch hier(Israel) ein Problem unserer Zeit. Unterschiedliche Zivilisations Stufen treffen aufeinander. Der Staat greift ein , feststellend , das er hilflos erscheint! Ich meine, manchmal ist *nicht eingreifen* nützlich. Wer den Anschluss an Gesellschaft verliert, dem *kann* ein Angebot gemacht werden, wenn ausdrücklich gewollt,beantragt. Der Rest muss sehen ~ was geht. Geschenke (siehe oben, gogo) , haben eine Eigendynamik. Ansonsten gibt es Gesetze.

    • gogo schreibt:

      Das mit der Eigendynamik hast Du richtig erkannt und diese wird immer fordernd und klagend sein. Es geht nicht um „Geschenke“ an sich, Chinesen beschenken sich auch untereinander, nur die Verantwortung gegenüber dem Beschenkten, schließlich veränderte man dadurch den „Beschenkten“, den Lauf und der Spruch: einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul ist eigentlich unwahr – es wird immer Meckerer geben und sind’s nicht die, sind’s Dritte die Übel über den Freizügigen sprechen, in diesem Fall div. NGO’s die sogar davon leben, vom Üblen.

      Das bringt mich auf das mittelalterliche Japan. In der Justiz hat es fast keine Verteidiger gegeben, der Grund: Der Verteidiger wurde zusammen mit dem Angeklagten gleich bestrafft – meistens Todesstraffe. Auf alle Fälle will ich nicht sagen das ich solche Zustände mir wünsche, gar toleriere tatsächlich sind sie unhaltbar und nicht erstrebenswert. Nur …, aus dieser aus dieser Sichtweise läßt sich auch was lernen: wer verteidigt oder „verteidigt“, der sollte auch an die Konsequenzen seines Tun denken. Nicht Alles ist verteidigungswürdig, nicht Alles bedarf Unterstützung und der der „verteidigt“ ist oft auch im „Guten“ ein Übler, oft mit Vorsatz, leider werden diese dann nicht zur Rechenschaft gezogen, obwohl sie in ihrem Tun auch „schenken“ … hier greifen aber andere Mechanismen, wie Taqiyya, Israelhass, Judenhass (ja, ich schreibe immer noch über die Beduinen & entspr. NGO’s).

      Man muss vorsichtig sein WEM man WAS „schenkt“, weil die Verantwortung daraus wird meist nicht bedacht.

      • peterkossatz schreibt:

        Undankbares Thema . Yanumani, kl. Volk im Amazonas, sehr rückständig.
        Werden diese nicht beschützt, gehen sie zugrunde. Baut man Zaun drumherum, kreiert man Menschenzoo. Führt man diese Indios an die Moderne, wird zeitgleich deren Kultur vernichtet.Werden sie nicht geimpft, müssen sie sterben, aussterben.
        Ob dies für Bedu’s zutrifft, keine Ahnung. Nehme eher an, daß hier eine Strategie von Interessen außerhalb Israels wirkmächtig zeichnet. Naja…um Israel des Ethnozides schuldig zu sprechen. Bedu-Stämmige gibt es von Marocco bis Ägypten, Syrien/Irak ,Jordanien,Arabien etc.In allen gesellschaftlichen Schichten, vom Hirten bis zum Karavanen – Führer. Koenig bis Bettler und Piloten bis Arzt, Ingenieur zum Goldschmied. Aber ich mag den Hadschi Alef Omar / Karl May wohl ebenso gerne, als naiven „Wilden“, wie die Propaganda-Strategen von NGO s.
        Yanomani. die haben(echte) Probleme.

      • gogo schreibt:

        Die Yanumani sind aber nichts anderes als die ollen Germanen, Iberer, Berber zur Karthagozeit – niemand fragte und „beschützte“ diese – haben die Yanumani nicht das gleiche Recht auf Versagen oder Weiterentwicklung? Sie nahmen Geschenke an, Dritte tuen das verurteilen, jetzt verurteilen auch das die Yanunami – Arschkarte für die Zivilisation und deren Bräuche. Das Ganze gefällt mir nicht, das Lechzen nach ‚Schuld der Weisen‘, nach Freude auf die Apokalypse der Weisen – durch Dritte Weise …

        Die Israelis haben den Palirabern Gaza „geschenkt“, Schuld, Vorwürfe und Lug wurde ihnen als Dank daraus, Wortbruch und Krieg als beklatschter (von Dritten) Dank.
        Verteidigt werden die Terroristen, ohne das diese (Dritten) etwas in die Waagschale werfen müssen, Nichts für den Einsatz, keine Furcht und Reue keine Konsequenzen für das Tun (das auch falsch sein kann/könnte).

        Warum erhalten die Paliraber keine „Geschenke“ aus dem Arabraum – die wissen um das „schenken“!

  3. gogo schreibt:

    Hi Fred (falls ich Sie so nennen darf),
    haben Sie das heute auf QQ und 2-3Tg. zuvor mitgelesen?
    Es geht immer noch um das „Schenken“ und die „Verteidigung“ – das geht genau so bei „uns“, ist nicht nur fernöstlich. Tröstlich? Da muß ich selber noch nachdenken, aber seit Summer keine Veränderung.

    Sorry, mach ich nie wieder!
    Beste Grüße
    gogo

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