Erekat sorgt für Verwirrung

Der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat soll um den Rücktritt von seinem Posten in den Friedensverhandlungen mit Israel gebeten haben. Dies meldete die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“ am Donnerstagabend. Die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“ hingegen berichtete am gleichen Abend von einem Dementi.

Palästinensische Quellen teilten „Ma‘an“ mit, Erekat und sein Team hätten den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas um Rücktritt gebeten. Grund dafür sei Israels fehlende Bereitschaft, den Friedensprozess voranzubringen und den Siedlungsausbau jenseits der Grünen Linie einzustellen.

„Yediot Aharonot“ zufolge habe Erekat jedoch sämtliche Berichte um ein angebliches Rücktrittsgesuch am Donnerstagabend zurückgewiesen.

Auch ein Mitglied des Exekutiv-Komitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), Wasel Abu Jussef, bestritt Gerüchte um das Rücktrittsgesuch Erekats. In einem Treffen des Komitees am Dienstag in Ramallah sei ein solches Gesuch überhaupt nicht zur Sprache gekommen.

In der kommenden Woche wird der US-amerikanische Außenminister John Kerry zu Gesprächen in der Region erwartet. „Ma’an“ zufolge soll Erekat bereits am Mittwoch um Rücktritt gebeten haben. Seine Kritiker vermuten, dass dies so kurz vor Kerrys geplantem Besuch geschah, um den Druck in den Verhandlungen auf Israel zu erhöhen. Außerdem sei der Antrag Erekats ein Zugeständnis an die palästinensische Bevölkerung. Dort habe es Unmut darüber gegeben, dass nach Bekanntgabe der weiteren Bautätigkeit Israels die Verhandlungen nicht unterbrochen würden.

Aktuellen Berichten zufolge sollten die Verhandlungen nichtsdestotrotz in der kommenden Woche wie geplant fortgeführt werden.

INN

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Eine Antwort zu Erekat sorgt für Verwirrung

  1. gogo schreibt:

    Der Ströbele könnte in Ramallah aufklären, ob oder ob nicht, Erekat keine Lust mehr hat – der kann’s! Nebenbei bedürfen wir mehr Aufklärung über das Bermudadreieck und die Pornolustaffäre des Kommandanten der sein Schiff auf einen harten Felsen laufen ließ. Uuupps … Aufklärung, Ströbele, sein Fahrrad wird auch eine Abhörantenne der besonderen Art sein, hat sie aber wohl ausgeschaltet als die, jetzt nun toten, Leute Libyen verließen um in Europa, oder seiner Nähe, zu Geld zu kommen – Auto putzen oder kaufen & verkaufen, oder Fahrräder reparieren, aber an seine Antenne läßt Ströbele keinen ran, da wird vorher abgeschaltet, da braucht man keine Aufklärung, Aufklärung gibt’s nur da wo Ströbele es möchte, aber nicht bei der RAF, so ein Hundsfott!

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