Erneute Zusammenarbeit Israels mit dem UN-Rat gipfelt in Vorwürfen über die Behandlung der Palästinenser

Israel wurde in der ersten Sitzung im UN-Menschenrechtsrat nach fast anderthalb Jahren, erneut mit Vorwürfen überhäuft. Aufrufe den Siedlungsbau zu stoppen und alle palästinensischen Gefangenen freizulassen, bestimmten erneut die anti-israelische Tagesordnung.

Die Vertreter Israels, nahmen am Dienstag in Genf an der alle vier Jahre stattfindenden Überprüfung der Menschenrechtssituation in den Mitgliedsländern teil. Was dann folgte, war das gewohnte Szenario. Als einzigstes Land wurde Israel – wie schon oftgenug zuvor – an den Pranger gestellt und die Vertreter der muslimischen Länder, zogen alle Register auf der anti-israelischen Orgel.

Etwa 76 Ländervertreter hielen während der Sitzung am Dienstag Reden über bzw. gegen Israel. Die Kritik reichte von der Forderung, Israel müsse den Siedlungsbau im Westjordanland und in Jerusalem sofort stoppen, sowie alle palästinensischen Gefangenen – darunter Mörder, Vergewaltiger und Kidnapper – müssten sofort auf freien Fuss gesetzt und in ihre ehemalige Heimat entlassen werden.

Der Vertreter des Iran – ein Land in dem die Menschenrechte mit Füssen getreten werden – war einer der lautesten Schreihälse, konnte er sich doch sicher sein, dass auch diesesmal – wie in den Jahren zuvor – keiner der Anwesenden sein Land wegen der permanten Menschenrechtsverstöße anklagen würde. Der iranische Botschafter sprach unter Bezugnahme auf Israel, dann auch nur über das “zionistische Regime”, eine Titulierung der keiner der anwesenden Menschenrechtsvertreter widersprach.

Israel hatte seine Beziehungen zu dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im März 2012 abgebrochen, nachdem der Rat die Ernennung einer Untersuchungs-Kommission gebiligt hatte, die herausfinden sollte in wie weit die israelischen Siedlungen im Westjordanland das Leben der Palästinenser beeinflussen.

Im Tausch gegen Israels Teilnahme an der Überprüfung der Menschenrechtssituation, hatten die westlichen Länder vereinbart, nicht an der Debatte über die Israel vorgeworfenen Menschenrechtsverletzungen an den Palästinenser teilzunehmen.

Israels stellvertretender Generalstaatsanwalt Shai Nitzan und UN-Botschafter Eviatar Manor sagten dem Gremium, dass die am Dienstag geplante Freilassung der palästinensischen Gefangenen –  die Juden ermordet hatten – Beweis dafür wäre, dass Israel es ernst meint mit dem Friedensprozess.

“Israels ungerechte Behandlung muss zu einem Ende kommen, sagte Botschafter Manor.

“Ich hoffe, dass unser heutiger Auftritt hier in Genf einen langen Weg zur Wiederherstellung von Gleichheit und Gerechtigkeit in Bezug auf Israel sein wird und ich bin zuversichtlich, dass unsere weiteren diplomatischen Bemühungen und unsere Rückkehr in den Rat, dieses Ziel schließlich ermöglichen wird.”

Redaktion Israel-Nachrichten.org

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Eine Antwort zu Erneute Zusammenarbeit Israels mit dem UN-Rat gipfelt in Vorwürfen über die Behandlung der Palästinenser

  1. Peter Kossatz schreibt:

    Ups, wo wurde über diese -Schweinerei in den Staatsmedien berichtet ? In der Süddeutschen im Kommentar gewürdet ? Kann es sein, daß der Bürger die UN für “ gut “ hält ?
    So schic wie die UNICEF-Botschafterinnen ? Gerecht und weise ? Wer klärt auf ?
    Aufklärung, da war doch mal was ?! Oswald Kolle ?? Oder war damit das Ende von ideologischer Betrachtung gemeint ? Wenn es diese Aufklärung , dieses „-Augen öffnen- “ gegeben hätte, wieso zahlen wir noch ein ?? Sind noch Mitglieder. Warum empören wir uns nicht ?

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