“Israelkongress 2013″: Seltsame Partnerschaften II

Mit dem in zwei Wochen in Berlin stattfindenden Israelkongress 2013, soll, so Organisator Sacha Stawski in einem Interview, “eine Verbesserung und Förderung der deutsch-israelischen Beziehungen auf allen Ebenen” gefördert werden. Leider allerdings haben die Veranstalter bei der Wahl einiger ihrer “Partner” kläglich versagt.

Während Sacha Stawski lobt, “zum ersten Mal haben wir parteiübergreifend die politischen Stiftungen dabei, die Konrad-Adenauer-, Hanns-Seidel-, Friedrich-Ebert- und Heinrich-Böll-Stiftung”, veröffentlicht die israelische NGO NGO Monitor eine Untersuchung, die das Wirken dieser Stiftungen in Israel und den umstrittenen Gebieten beleuchtet.

Und danach unterstützen alle als “Partner” am Israelkongress 2013 beteiligten politischen Stiftungen “radical organizations that oppose peace, promote demonization, biased boycott movements as part of political warfare, and in some cases, blatant antisemitism”. Heinrich-Böll- und Konrad-Adenauer-Stiftung etwa leisteten Support für die “NGO” Miftah:

“Miftah’s publications accuse Israel of ‘massacre,’ ‘cultural genocide,’ ‘war crimes,’ and ‘apartheid.’ On March 27, 2013, MIFTAH Arabic-language website published an article repeating the antisemitic blood libel, in response to U.S. President Obama’s support for Israel and his celebration of the Passover Seder.”

Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet mit BDS-Unterstützern zusammen, die der SPD nahestehende Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt Organisationen, die sich der Verleumdung Israels verschrieben haben; die liberale Friedrich-Naumann-Stiftung sponserte die “palästinensische” Maan News Agency, die derzeit gern diesen Satz verwendet:

“More than 500,000 Israeli settlers live in settlements across the West Bank and East Jerusalem, in contravention of international law.”

Zudem wirft NGO Monitor den Stiftungen mangelnde Transparenz beim Umgang mit ihren zumeist aus staatlichen Quellen stammenden Finanzen vor: “Most frameworks discussed in this study do not publish the amounts provided to the recipient organizations”. Weiters bleibe unklar, nach welchen Kriterien diese Organisationen ihre Kooperationspartner wählten.

Der Israelkongress 2013 ist gewiß gut gemeint und lockt mit einigen interessanten Angeboten. Doch da, wo es politisch wird, wird es zugleich peinlich. Politischen Stiftungen eine Bühne zu bieten und mit ihnen als “Partnern” zu werben, die, wie nicht erst seit gestern bekannt, mit antisemitischen und antiisraelischen Organisationen zusammenarbeiten, ist blamabel und unverzeihlich.

tw24

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Eine Antwort zu “Israelkongress 2013″: Seltsame Partnerschaften II

  1. Peter schreibt:

    Böll,Ebert und Naumann -Stiftungen. Parteinahe Stiftungen, für Partei-Werbung auf Steuerzahlerkosten , um Funktionäre finanziell abzusichern. Parasiten der Demokratie.
    Aber, beleidigen sollte man sie nicht, das ist die jeweilige Partei, zumindest die Bezahlten, der Kern.
    Gabriel, Bekenner zum strategischen Partner Abbas, wird Vice-Kanzler/Aussenminister.Oder?

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