Traditionspflege

Am vergangenen Wochenende entdeckten israelische Streitkräfte einen von der Hamas errichteten Tunnel, mit dem Anschläge in Israel und die Verschleppung israelischer Bürger nach Gaza ermöglicht werden sollten, in der Nacht zum Freitag konnten israelische Soldaten einen Anschlagsversuch nur durch tödliches Feuer verhindern.

In den Wochen zuvor hatten “palästinensische” Terroristen in den umstrittenen Gebieten bereits mehrere Menschen ermordet und eine Neunjährige zu ermorden versucht. “The sniper of Palestine was here”, feiert die von “Palästinenserpräsident” Abu Mazen geführte Fatah die Morde und Mordversuche.

Abu Mazen selbst nannte in Israel inhaftierte Terroristen “fighters for freedom and peace” und ließ so erkennen, was er unter den Begriffen “Frieden” und “Freiheit” versteht. In Berlin wurde er am Freitag dennoch – oder gerade deshalb? – wohlwollend von Angela Merkel empfangen, deren Botschaft erster Teil so ging:

“Die Kanzlerin rief Israel zur Zurückhaltung in der Siedlungspolitik auf, um die laufenden Nahost-Gespräche nicht zu gefährden.”

Die deutsche Kanzlerin zeigte danach nicht die geringste Empathie mit den Opfern “palästinensischen” Terrors, sie ermahnte ihren Gast nicht einmal, er solle jedenfalls dort, wo seine “Sicherheitskräfte” aktiv sein können, für Ruhe sorgen. Vielmehr sicherte sie “den Palästinensern die weitere Unterstützung Deutschlands” zu.

“Deutschland habe im laufenden Jahr die Entwicklung in den Palästinensergebieten mit 100 Millionen Euro unterstützt und wolle auch weiterhin Hilfe leisten.”

Daß solche “Hilfen” regelmäßig nach ihrem Eintreffen in Ramallah “verschwinden”, wie selbst die Europäische Union in einem noch nicht offiziell veröffentlichten Bericht einräumt, kümmert Angela Merkel offenbar nicht. Das Wort Korruption kennt die Christdemokratin gewiß gar nicht.

“Merkel sichert Kontinuität in der Nahost-Politik zu”, meldet der deutsche Staatsfunk, der damit das Problem ungewollt recht exakt beschreibt. Solange “palästinensischer” Terrorismus und “palästinensische” Kleptokratie einfach ignoriert, dafür aber stets Forderungen an Israel gestellt werden, wird sich wenig ändern.

Nach Angela Merkel wollen der deutsche Außenministerdarsteller Guido Westerwelle und Bundespräsident Joachim Gauck Abu Mazen empfangen. Auch von ihnen ist nichts als Kontinuität zu erwarten, die doch tatsächlich bereits seit 1933 anhält, als Hajj Muhammad Amin Al-Husseini erstmals um deutsche Unterstützung warb.

tw24

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3 Antworten zu Traditionspflege

  1. gogo schreibt:

    “Merkel sichert Kontinuität in der Nahost-Politik zu” – die Fatah & Hamas schon lange …

  2. marc schreibt:

    Eine Schande!Wer Geld hat um bei jeder Feier in die Luft zu schiessen hat keine Spendengelder nötig!

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