Hetze gegen Israel mit Schweizer Geld

Schulen, die vom UNO-Hilfswerk UNRWA unterstützt werden, fallen mit israelfeindlichen Äusserungen auf. Die Schweiz unterstützt die Organisation jährlich mit Millionen.

«Ich hasse Israel!» In 18 Sprachen prangt der Satz auf der Facebook-Seite der Al-Razi-Grundschule in der Stadt Kalkilia im Westjordanland.

«Durch Bildung und den Heiligen Krieg werden wir unsere Heimat zurückerobern!», ruft eine Lehrerin in einem palästinensischen Sommerlager in die Kamera eines TV-Teams.

«Ich könnte alle Juden der Welt töten!», steht neben dem Bild von Adolf Hitler auf der Facebook- Seite der Mädchenschule in Tulkarem im Westjordanland.

Es wird Hass gesät

Drei Beispiele dafür, wie in palästinensischen Bildungseinrichtungen gegen Israel Stimmung gemacht wird. Drei Beispiele dafür, dass Hass gesät wird, wo Frieden gelehrt werden sollte: in Schulbüchern, Schullagern und auf Internetseiten von Schulen, die über das Uno-Hilfswerk UNRWA von der Schweiz mitfinanziert werden.

UNRWA kümmert sich um palästinensische Flüchtlinge im Westjordanland, dem Gazastreifen, in Syrien, Jordanien und dem Libanon. Mehr als die Hälfte des UNRWA-Budgets fliesst in Erziehung und Bildung. Die Organisation betreibt eigene Schulen, veranstaltet Sommerlager und unterstützt staatliche Schulen finanziell.

Dafür überweist die Schweiz der Organisation pro Jahr 20 Millionen Franken. Im August hielt der Bundesrat fest: «Die UNRWA ist ein wichtiger Partner der Schweiz.»

Isreals Botschafter: »So kann es keinen Frieden geben“

Jetzt gerät das Engagement der Schweiz für die umstrittene Uno-Organisation in die Kritik. «Immer wieder werden Vorfälle publik, wie in Schulen und anderen Institutionen, die von der UNRWA finanziert werden, gegen Israel Stimmung gemacht wird», sagt Yigal B. Caspi, Israels Botschafter in Bern. «So kann es keinen Frieden geben.»

Die UNRWA tue nicht genug, um die Palästinenser auf eine Friedenslösung mit Israel einzustimmen. Caspi fordert: «Es wäre wichtig, dass Länder wie die Schweiz, welche der UNRWA Geld geben, Bedingungen stellen. Sie müssen klarmachen, dass sie Hetze gegen Israel nicht tolerieren, dass so etwas nicht passieren darf.»

Auch Nationalrat Erich von Siebenthal (SVP/BE) ist alarmiert. «Es ist unerträglich, wie Kinder in den Schulen der Palästinensergebiete gegen Israel aufgehetzt werden.» Die Kinder seien einer Art Gehirnwäsche ausgesetzt. Von Siebenthal fordert: «Gelder aus der Schweiz dürfen nicht missbraucht werden. Dafür muss sich der Bundesrat einsetzen.

blick

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