“Real Difference”

Auf Druck der Regierung in Amsterdam, die sich dabei auf eine Richtlinie der EU berufen konnte, stieg kürzlich das niederländische Unternehmen Royal HaskoningDHV aus einem von der Stadtverwaltung Jerusalem geplanten Projekt zur Aufbereitung von Abwasser im Kidron Valley aus, das die Lebensqualität von mindestens 250.000 Menschen verbessern soll.

“By restoring the Kidron Valley, a unique, internationally significant heritage district will increase the number of Christian, Muslim and Jewish pilgrims, eco- and archaeological tourism, and spur agricultural development throughout the Kidron to Jericho and throughout the Jordan River Valley in both Israeli and Palestinian territories.”

Royal HaskoningDHV fürchtete, eine weitere Mitwirkung an dem Bauvorhaben “könnte” gegen “internationales Recht” verstoßen, das – jedenfalls nach Ansicht der EU und der ihr folgenden niederländischen Regierung – eine Kooperation mit Unternehmen und Kommunalverwaltungen verbietet, an denen Juden beteiligt sind.

Weniger problematisch scheint Europa dagegen die Zusammenarbeit mit dem Regime in Ramallah zu bewerten, das – “regierte” es einen Staat – staatsterroristisch genannt werden müßte. Mit über 40 Millionen Euro, 21,8 Millionen Euro davon steuert – natürlich – Deutschland bei, will sie nämlich in den nächsten Jahren ein Klärwerk im Osten von Nablus errichten.

Das judenreine Projekt, an dem sich die “Palästinenser” mit immerhin 3,4 Millionen Euro beteiligen, die sie freilich ebenfalls aus Europa oder Amerika bekommen, “can make a real difference to the quality of life of Palestinians in Nablus and the surrounding villages”, betonten Repräsentanten aus Deutschland und der EU am Mittwoch in Ramallah.

Die feierliche Unterzeichnung der für die Zusammenarbeit nötigen Papiere fand im Büro des “palästinensischen Ministerpräsidenten” Rami Hamdallah in Ramallah statt, der vor rund vier Wochen von der amtlichen Zeitung der “palästinensischen Regierung” mit den Worten zitiert wurde, “palästinensische” Terroristen seien verdienstvolle “Soldaten”:

“Money is not an immediate concern because the [Palestinian] Authority will pay at least 4,000 shekels a month to prisoners released after serving a long prison term, and considers them to be returning soldiers.”

Wo Europa und Deutschland durch finanzielle Zurückhaltung durchaus einen Beitrag zur Bekämpfung antisemitischen Terrors leisten könnten, entlasten sie statt dessen lieber ein Regime, das sich offen zu seinen “Soldaten” bekennt, indem sie es mit Infrastruktur beschenken, während sie nur wenige Kilometer weiter ein ganz ähnliches Projekt sabotieren, da an ihm Juden beteiligt sind.

Es ist doch immer wieder schön, wertegebundene Politik in Aktion zu sehen.

tw24

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