Freispruch: PA predigt Judenhaß, aber niemand hört hin

Während “Palästinenserpräsident” Abu Mazen sich in dieser Woche in Paris mit Catherine Ashton traf, der “Außenministerin” der Europäischen Union, und dem französischen Präsidenten Francois Hollande, gelangte eine Richterin in Tel Aviv zu einer interessanten Einschätzung der Arbeit des reisenden Jordaniers.

Die Familie eines Opfers “palästinensischen” Terrorismus’ hatte das Regime in Ramallah der Mitverantwortung beschuldigt und wollte es daher verurteilt sehen. Dazu legte die Familie zahlreiche Belege vor, die die NGO Palestinian Media Watch (PMW) gesammelt hatte; zudem trat deren Gründer Itamar Marcus als Zeuge auf.

Der Anwalt Ramallahs zweifelte nicht an der korrekten Übersetzung der zahlreichen Zitate, erklärte jedoch, sie stammten aus “nichtamtlichen und unpopulären Quellen” und hätten keine anstachelnde Wirkung entfalten können. Was demnach in der amtlichen Tageszeitung der PA steht oder auf Websites der “Regierungspartei” Fatah, werde gar nicht wahrgenommen.

Dieser Argumentation schloß sich Bezirksrichterin Dalia Ganot an, die darüber hinaus an den dort geäußerten Angriffen gegen Israel und Juden bemängelte, sie seien zu ungenau für eine Verurteilung der PA formuliert. “There were remarks reflecting incitement against Israel and the Jews in Palestinian media, but there was no evidence of deliberate incitement”.

Zum 20. Jahrestag der Unterzeichnung der Verträge von Oslo steht damit fest: Unterzeichner Abu Mazen predigte und predigt mitsamt seiner “Behörde” Haß auf und Gewalt gegen Juden. Da er dies aber in den falschen, da ungelesenen und unerhörten Medien und nicht unter Nennung konkreter Ziele tut, ist er für spezielle Taten nicht einmal mitverantwortlich.

“The judge argued that Marcus quoted newspapers such as al-Hayat al-Jadida, al-Ayyam and al-Quds as well as the Voice of Palestine radio station, but he ignored very popular Palestinian news outlets.”

Noch Ende Februar hatte Bezirksrichterin Dalia Ganot derweil das Regime in Ramallah zur Zahlung einer “Entschädigung” an die Hinterbliebenen eines Opfers des “palästinensischen” Terroristen Shadi Jawada verurteilt. Der hatte freilich seine Waffen in einem Ausbildungslager der PA erhalten und nicht nur deren Zeitung gelesen.

“The weapons training formed the basis of Ganot’s decision to hold the PA responsible for the killing, even if it did not dispatch Jawada to carry out the attack. Ganot noted that according to the Oslo peace accords, the PA was required to act to prevent terror attacks, and that it should have taken into consideration that the youth might make use of his training to attack Jews.”

Läßt die “Regierung” in Ramallah ihre indoktrinierten Untertanen also das Mordswerkzeug selbst beschaffen, ist es nicht schlimm, ruft sie jene zum Mord an Juden auf. Manchmal fällt es schwer, richterliche Logik nachzuvollziehen. Immerhin aber bleibt die Erkenntnis, “there were” – und: are“remarks reflecting incitement against Israel and the Jews”.

Ein Freispruch, der gleichwohl deutlich macht, was davon zu halten ist, erzählt Abu Mazen deutschen Journalisten, “wir werden nie wieder zum bewaffneten Kampf zurückkehren”, während daheim der amtliche Mufti Muhammad Hussein den Genozid an Juden zur “heiligen Pflicht aller Palästinenser” erklärt.

Was sagt es indes aus über die “Palästinenser”, brauchen die den antisemitischen Ansporn ihrer “Regierung” gar nicht mehr?

tw24

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