Stellvertreterkrieger

Wafa, die “staatliche” Nachrichtenagentur des Regimes in Ramallah, berichtet vom Ergebnis eines Zusammentreffens in und um Jerusalem aktiver Stellvertreter des ob solchen Bodenpersonals ziemlich bedauernswerten christlichen Gottes:

“We call upon all the leader of the world, particularly the United States Administration, to enforce dialogue and diplomacy rather than war or military intervention in Syria. The use of force and weapons lead to more violence and bloodshed as we read in recent history of the Middle East.”

Nun ist am Wunsch nach Frieden wenig verwerflich. Doch was hat die Forderung nach einem amerikanischen Verzicht auf eine Intervention in Syrien eigentlich mit Frieden zu tun? Verfolgt, gefoltert und gemordet wird in der Tyrannei der Assads nicht erst seit drei Jahren.

Seit ungefähr zwei Jahren allerdings regt sich ein Widerstand gegen sie, der nicht mehr bereit ist, sich wehrlos niederkartätschen oder vergiften zu lassen. Bashar al-Assad ließ sich von friedlichen Protesten so wenig beeindrucken wie von europäischen Appeasement-Versuchen:

“Mit einem abgeschwächten Resolutionsentwurf nehmen die Europäer im UN-Sicherheitsrat einen neuen Anlauf für eine Verurteilung Syriens wegen des gewaltsamen Vorgehens gegen die Protestbewegung. Der in New York vorgelegte Entwurf sieht im Gegensatz zu den bisherigen Entwürfen keine konkreten Sanktionen vor.”

Bereits damals, vor nahezu genau zwei Jahren, forderte “ein Bündnis syrischer Oppositionsgruppen [..] die Schaffung einer Flugverbotszone”, bekam außer wohlfeilen Worten jedoch – nichts. Zuvor friedlich Protestierende begannen, sich gegen Gewalt mit Gewalt zu wehren.

Und Al Kaida und ähnliche unappetitliche Gesellen entdeckten Syrien für sich. Heute ist Syrien ein Schlachtfeld, mehrere Millionen Menschen sind im Land und außerhalb auf der Flucht, 100.000 oder mehr haben nicht einmal mehr diese Möglichkeit.

Doch just in dem Moment, in dem ein ohnehin zögernder US-Präsident beginnt, darüber nachzusinnen, die für Millionen Menschen unerträglichen Zustände wenigstens etwas zu lindern, hören die Stellvertreter “the drums of war” und wittern, na klar, Juden.

“The Patriarch clarified that the challenges which the Christians and Moslems are facing in the East come in service to Israel [..].”

Nein, nicht wer Barack Hussein Obama Halbherzigkeit vorwirft, mangelnde Bereitschaft, ein Problem in seinem ganzen Ausmaß anzuerkennen, sollte sich rechtfertigen müssen, sondern Stellvertreter, die im Blut derer waten, die ihren “Frieden” nicht überlebten.

tw24

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