Solidarität

Auf den 8. August datiert ist eine Mitteilung der “NGO” Human Rights Watch (HRW), nach der die Regierung in Beirut aus Syrien fliehenden “Palästinensern” die Einreise verweigert.

“The Lebanese government began on August 6, 2013, to bar Palestinians from entering the country from Syria.”

Mindestens 200 “Palästinenser”, “entire families, children, the elderly, and the sick”, strandeten danach oftmals mittellos innerhalb von nur 48 Stunden an der Grenze Libanons.

Die libanesische Regierung folgt damit dem Vorbild Jordaniens, das nach HRW-Angaben bereits seit März “palästinensische” Flüchtlinge abweist, andere gleichzeitig jedoch aufnimmt.

“‘King Abdullah’s support for 350,000 Syrian refugees deserves President Obama’s praise, but Obama should not give Jordan a free pass to force Palestinian refugees and asylum seekers back to Syria,’ said Bill Frelick, Refugee Program director at Human Rights Watch.”

Erstaunlicherweise nimmt vom Schicksal dieser “Palästinenser”, Opfern einer ganz unverblümt rassistischen Asylpolitik, niemand Notiz. Dabei haben “Palästinenser” doch so viele Freunde.

Im Mai etwa veranstalteten diese eine ihrer “Palästina-Solidaritätskonferenzen”, doch statt sich um “Palästinenser” zu sorgen, erzählten sie sich Schauergeschichten, die schließlich selbst Al Jazeera, und das will durchaus etwas heißen, zu blöd waren:

“Mit der Endlösung der Nazis war ursprünglich die Vertreibung der deutschen Juden nach Madagaskar gemeint. Es ist dieses gemeinsame Ziel der Vertreibung der Juden als separate nicht integrierbare Rasse aus Europa, das die ganze Zeit über eine geistige Nähe zwischen den Nazis und Zionisten herstellte.”

Mit von der Partie – natürlich – Annette Groth und Inge Höger vom jihadistischen Flügel der “Partei” Die Linke, die sich unter den versammelten Antisemiten sichtlich wohlfühlten.

Gern lauschte man auch einem Vortrag Richard Falks, der für genau die BDS-Bewegung warb, die erst kürzlich in Südafrika sich mit “Shoot the Jew”-Rufen in Erinnerung brachte.

Doch kein Wort davon, daß gerade “Palästinenser” in Syrien um Gesundheit und Leben fürchteten, daß Menschen Schutz in Jordanien verweigert wurde, weil sie “Palästinenser” sind.

Daran hat sich auch nach dem 6. August nichts geändert. Seit militärisches Eingreifen das Leid von “Palästinensern” in Syrien lindern könnte, heißt es vielmehr: Hands off Syria!”

Sollen sie doch umherirren in Syrien, diese verdammten “Palästinenser”, oder verrecken bei dem Versuch, im Libanon oder Jordanien Aufnahme zu finden. Wen kümmert’s?

tw24

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