“Menschenrechtsaktivismus”: Extremismus mit gutem Gewissen

“Of course, any individual is free to decide who they do and do not engage with.” “Palästinensische Zivilgesellschaft”, 21. Februar 2013

Einen Tag vor seinem für den vergangenen Freitag geplanten Auftritt im Rahmen des Jerusalem Sacred Music Festivals sah sich der Künstler Salif “The Golden Voice of Africa” Keita zu einer Absage genötigt, die seine Salif Keita Foundation auf Facebook publizierte:

“The reason for the cancellation is not one which was made by Mr. Keita, but by his agents who were bombarded with hundreds of threats, blackmail attempts, intimidation, social media harrassment and slander stating that Mr Keita was to perform in Israel, ‘not for peace, but for apartheid.’ [..]

Of course, we do not agree with any of these tactics or false propaganda, but management’s concern is to protect the artist from being harmed personnally and professionally. [..] [T]herefore management decided to act cautiously when faced with an extremist group, as we believe BDS to be.”

Kein Zweifel, BDS wirkt. Mit ihrem jüngsten “Erfolg” haben sich die “palästinensische Zivilgesellschaft” und deren Unterstützer in aller Welt gleichwohl einmal mehr als das entlarvt, was sie sind: nicht Menschenrechtsaktivisten, sondern antisemitische Schläger.

Salif Keitas Management ist zuzustimmen, spricht es von “Extremisten”, gehört die Androhung von Gewalt bis hin zu Mord doch zum regelmäßigen Repertoire des BDS Movement. Nach dem Erhalt von Morddrohungen sagte vor gut einem Monat Eric Burdon einen Auftritt in Israel ab.

Im Februar sorgten die “Menschenrechtsativisten” dafür, daß der jordanische Sänger Basel Khoury ein Konzert im Rahmen eines Festivals, das für Koexistenz warb, absagte. “Peacemakers are considered traitors, and war criminals are considered heroes”, kommentierte er verbittert.

Und auch Paul McCartney berichtete, er habe 2008 im Vorfeld seiner Reise nach Israel Todesdrohungen erhalten. In zwei Monaten will Tom Jones in Israel auftreten – bishlang zeigt er sich noch unbeeindruckt von Drohungen der “Menschenrechtsaktivisten” und deren Unterstützer.

Nahezu zeitgleich mit Salif Keitas Absage formulierte Roger Waters, wohl einer der prominentesten Unterstützer der BDS-Bewegung ein Schreiben, in dem er behauptet, “I am anti-war, anti-apartheid, anti-racist, pro human rights, pro peace and pro self-determination for all peoples.”

Künstler so unter Druck zu setzen, daß die um Gesundheit und Leben fürchten, ist in der Welt des derzeit ungehindert durch Deutschland tourenden Extremisten Roger Waters offenbar “anti-war, anti-apartheid, anti-racist, pro human rights, pro peace and pro self-determination for all peoples”.

Orwellian doublespeak at it’s very best.

tw24

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