Brandbeschleuniger

Es ist nicht zu bezweifeln, daß es einen Konflikt gibt zwischen “Palästinensern” und Israel. In der seit 1964 gültigen Nationalcharta der PLO, die international als “Repräsentantin” der “Palästinenser” angesehen wird, wird Israel jegliches Existenzrecht abgesprochen:

“Palestine, with its boundaries at the time of the British Mandate, is a indivisible territorial unit. [..]  Israel [..] is a permanent source of tension and turmoil in the Middle East, in particular, and to the international community in general.”

Zugleich wird der Kampf gegen Israel und dessen Mehrheitsbevölkerung zu einem um Freiheit und (Welt-)Frieden erklärt, den nicht nur “Palästinenser” führen sollten, sondern, solidarisch mit ihnen, “alle Nationen”:

“The causes of peace and security and the requirements of right and justice demand from all nations, in order to safeguard true relationships among peoples and to maintain the loyalty of citizens to their homeland, that they consider Zionism an illegal movement and outlaw its presence and activities.”

Für Diplomaten nun, die noch alle Sinne beisammen haben, sollte es eine leichte Übung sein, die ganze antisemitische Widerwärtigkeit dieses Pamphlets zu erkennen, es ebenfalls als Angriff auf die Vereinten Nationen, deren Wille die Gründung eines jüdischen Staates war, zu durchschauen.

Und etwas begriffsstutzigeren Mitmenschen sollten spätestens die Konflikte der vergangenen zwei, drei Jahre in Libyen, Syrien oder Ägypten und Libanon gezeigt haben, daß es für einen Schuldspruch gegen Zionismus und Judentum an Indizien mangelt, von Beweisen ganz zu schweigen.

Trotzdem jedoch werden Menschen, die von sich behaupten würden, vernünftig zu sein, nicht müde, nachzuplappern, was die “Palästinenser” von den Nazis abgeschrieben zu haben scheinen. Den französischen Außenminister Laurent Fabius zitiert Wafa exemplarisch so:

“The Israeli-Palestinian conflict remains the main issue and therefore it should be resolved peacefully [..]. It is very important to move forward with negotiations because this will be great for peace and stability in the region [..].”

Was will der Franzose damit sagen? Daß 100.000 Syrer in den vergangenen zwei Jahren getötet wurden, weil Jerusalem die Hauptstadt Israels ist? Schwört Al Kaida der Hisbollah Rache für einen Bombenanschlag, weil Haneen Zoabi Bürgermeisterin werden könnte?

Die Probleme, die “Palästinenser” und Israelis miteinander haben, dürften nicht wenige in der Region sich wünschen. Der Lebensstandard in Israel, aber auch in Gaza sowie in Judäa und Samaria ist höher als in der von “inner-arabischen Konflikten” gezeichneten Umgebung.

Eine Gegend, in der doch trotz bestehender Konflikte eine bemerkenswerte Stabilität herrscht, ist bereits “great for peace”. Wer indes diese Konflikte verantwortlich macht für alle anderen, irrt nicht nur, sondern goutiert und verbreitet, unbewußt oder absichtsvoll, antisemitische Wahnvorstellungen.

Und die wiederum sind durchaus geeignet, relative Stabilität in mörderische Instabilität zu verwandeln. Laurent Fabius ist kein Friedensstifter.

tw24

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