“Provokation”

Mit der Veröffentlichung der Namen von 26 bislang in Israel Haftstrafen absitzenden “Palästinensern” hat die israelische Regierung einmal mehr demonstriert, daß sie bereit ist, für die schwache Aussicht auf erfolgreiche Gespräche mit dem Regime in Ramallah, weiter zu gehen als das jede andere Regierung in einer vergleichbaren Situation das tun würde.

Sollte nicht noch ein Urteil des israelischen Obersten Gerichtshofs die vorzeitige Begnadigung verhindern, was aber leider als unwahrscheinlich gilt, werden bis Mittwoch 26 Menschen nach Gaza und in die von Ramallah aus kontrollierten Gebiete entlassen, die für den Mord an zahlreichen Bürgern Israels, aber auch einigen “Palästinensern” verantwortlich sind.

“Die Häftlinge”, meint die Nachrichtenagentur ap melden zu müssen, die das offenbar anders sieht, “sind für viele Israelis Terroristen”. Und weil einige dieser vermutlich fehlgeleiteten Israelis, darunter Angehörige von Opfern, gegen die vorzeitige Freilassung der noch Inhaftierten demonstrieren, wirft ihnen die Nachrichtenagentur implizit vor, einem Frieden im Weg zu stehen:

“Die Palästinenser sahen dies als Voraussetzung für die neuen Friedensverhandlungen, die am Mittwoch in Jerusalem offiziell starten sollen.”

Die Selbstverständlichkeit, mit der von Israel die Freilassung von Mördern gefordert wird, ist nicht neu, verblüfft wie die Tatsache, daß entsprechende Wünsche der Palästinenser von Medien nicht kritisiert werden, aber immer wieder. Kann ein Regime, das die Freilassung von Terroristen verlangt, die es als Vorbilder, als Helden feiert, überhaupt als ernsthafter Partner für Friedensgespräche gelten?

Statt solche Überlegungen wenigstens anzudeuten, wird, auch das ist nicht neu, das Nachdenken über den Bau von Wohnungen in der israelischen Hauptstadt sowie in Judäa und Samaria als “Provokation” beklagt, obgleich es dafür keinen Grund gibt. “According to public radio, tenders for the new homes were invited late last year and it was only the names of the winning bids which were released on Wednesday.”

“Housing ministry spokesman Ariel Rosenberg also said there had been no tenders for new east Jerusalem housing invited this year.”

Die New York Times feierte am vergangenen Wochenende die “Geburt einer palästinensischen Stadt”, während der Ausbau bestehender Ortschaften durch Juden eine “Provokation” sein soll, vor der zu warnen sich schließlich auch Guido Westerwelle nicht nehmen ließ. Nicht der absehbar feierliche Empfang brutaler Mörder als Helden provoziert, sondern der bloße Gedanke an jüdischen Wohnungsbau.

Wer behauptet, das habe mit Antisemitismus oder der Kapitulation vor antisemitischen Terroristen nichts zu tun, ist um seinen naiven Optimismus wahrlich zu beneiden.

tw24

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