Begleitmusik

Auf das Konto jener 104 “Palästinenser”, mit deren vorzeitiger Freilassung aus der Haft die israelische Regierung dem Regime in Ramallah Entgegenkommen signalisieren möchte, gehen, wie Susanne Knaul für ihre taz in Haaretz gelesen haben will, “16 Soldaten, 55 Zivilisten, eine französische Touristin und Dutzende Palästinenser”.

Bei der israelischen Tageszeitung weiß man zwar nur von “15 soldiers”, aber immerhin stimmen im Zitat die restlichen Zahlen. Und der Blick auf konkrete Morde belegt, daß die Zivilisten nicht etwa als “Kollateralschäden” gelten könnten, sondern von ihren “palästinensischen” Mördern ganz gezielt attackiert wurden:

“Two of the men set to be released, according to the Washington Post, are Jumaa Adem and Mahmoud Kharbish, who killed a mother and three of her children in 1988, along with an Israeli soldier who tried to save them. Another is Mohammad Adel Daoud, who killed a pregnant woman and her 5-year-old son in a 1987 firebomb attack.”

Doch was man in zivilisierteren Gesellschaften als Terrorismus bezeichnet, gilt in Ramallah nach wie vor als Herldentat. “The Palestinian Authority on Monday slammed remarks by an Israeli minister who said Palestinian prisoners were ‘terrorists.’ [..] ‘Palestinian prisoners are strugglers for their freedom and not terrorists,’ the PA Ministry of Foreign Affairs said”.

Während sein “Außenministerium” bestialische Kinderschlächter zu “Freiheitskämpfern” beförderte, weilte “Palästinenserpräsident” Abu Mazen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, von wo aus er mit “unversöhnliche[n] Worte[n]“, wie Die Zeit formuliert, seinem “Chefunterhändler” Saeb Erekat “erst mal in die Parade” fuhr:

“In einer endgültigen Resolution wollen wir keinen einzigen Israeli – ob Zivilist oder Soldat – auf unserem Land sehen.”

Damit machte Abu Mazen einmal mehr deutlich, daß er sich einen judenreinen Staat wünscht, ein judenreines Ost-Jerusalem eingeschlossen, denn auf diesen Teil der israelischen Hauptstadt, erhebt er weiter ganz ausdrücklich Ansprüche. Und da ist der PLO-Chef nach eigenen Worten auch “nicht zu Kompromissen bereit”.

Da mögen sie sich nun in Washington feiern, “die ersten direkten israelisch-palästinensischen Gespräche seit rund drei Jahren sind nach Angaben der US-Regierung positiv verlaufen”. Wo es darauf ankommt, nämlich in “Palästina”, wird derweil öffentlich ein mörderisches Comeback antisemitischen Terrors vorbereitet. Wer das ignoriert, macht sich daran mitschuldig.

tw24

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Eine Antwort zu Begleitmusik

  1. Peter Kossatz schreibt:

    Judäa und Samaria Judenfrei ? Das würde den versuchten Genozid ’48 positiv sanktionieren. Das kann nicht sein. Ebenso Ost Jerusalem. Andersherum wird ein Schuh daraus.

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