Deutsche Supermarktkette Aldi rudert zurück und bestreitet Boykott Israelischer Siedlungsprodukte

aldinlDer niederländische Zweig der deutschen Supermarkt-Kette Aldi, hat den Rückzug von ihrer erklärten Politik angetreten, Produkte aus Israelischen Siedlungen im Westjordanland, Ost-Jerusalem und dem Golan zu boykottieren.

“Aldi möchte mit Nachdruck feststellen, dass es Produkte aus den besetzten Gebieten nicht boykottiert”, schrieb eine Sprecherin des niederländischen Zweiges von Aldi am Montag an das Zentrum für Information und Dokumentation in Israel, eine niederländische pro-Israel-Organisation.

Die Sprecherin, Laetitia Gruwel, schrieb in einem Brief an CIDI Direktor Esther Voet, “Aldi befaßt sich nicht mit politischen oder religiösen Themen.” Aldi hat Filialen in 16 europäischen Ländern sowie in den Vereinigten Staaten und Australien.

Am Freitag bestätigte ein unbenannter Aldi-Sprecher der niederländischen Zeitung “Trouw”, dass Aldis niederländischer Zweig eine politische Strategie entwickelt habe, um Waren aus israelischen Siedlungen, die nach Auffassung der Europäischen Union illegal sind, zu boykottieren.

Der Sprecher sagte der Zeitung, dass Aldi seiner Politik verpflichtet bleibt, die in einem Bericht vom April unter dem Titel “Niederländische wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Besetzung”, festgelegt ist. Der Bericht wurde von mehreren niederländischen Organisationen in Auftrag gegeben und beinhaltet die Kritik an Israels Besatzungspolitik.

Der Bericht besagt, dass die niederländische Tochtergesellschaft von Aldi die Berichtsautoren darüber informiert hat, “dass sie keine Produkte verkauft, die aus israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten stammen und das Aldi auch seine Lieferanten über diese Politik informiert hat.”

Unternehmenssprecherin Gruwel konnte am Montag nicht leugnen, dass Aldi sich dahingehend äußerte, aber so sagte sie, handle es sich um eine “falsche Informationen.” Denn aktuell biete Aldi keine Produkte aus Gebieten an, die nach Auffassung der Europäischen Union illegale Siedlungen seien, berichtet die Zeitung “Trouw”.

Laut Trouw, bestätigten zwei andere Supermarktketten in den Niederlanden, Hoogevliet und Jumbo, dass sie Produkte aus Israelischen Siedlungen boykottieren werden.

Redaktion Israel-Nachrichten/JTA

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