UN-Service

“In Wirklichkeit ist es so, dass die Hamas Israel den Krieg erklärt hat.” Gregor Gysi, Erleuchteter, 11. November 2010

IRIN, ein vom UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) betriebener Nachrichtendienst, bedient mit seinen vielfach preisgekrönten Informationen nach eigenen Angaben hauptsächlich Menschenrechtsaktivisten in NGOs, Regierungen und bei den Vereinten Nationen (52%), Akademiker (25%) und Medien (9%).

“As the news service of the aid industry, IRIN operates like a regular news operation, but with the advantage of privileged access. That gives a unique close-up perspective on the humanitarian enterprise, on-the-ground reporting on crisis and vulnerability, and early warning on brewing emergencies.”

Und wie es sich für einen news service ebenso wie für die aid industry gehört, widmet IRIN sich auch immer wieder den anhaltend fürchterbaren Verbrechen des zionistischen Gebildes und kennt dabei nur eine Maxime: “By listening to its readers, it continues to evolve and contribute to better-informed and more effective humanitarian action.”

Frei von jeder Voreingenommenheit also ist denn in einem kürzlich veröffentlichten Bericht zu lesen, was IRIN als news agency ausmacht:

“Frequent closures of the only crossing for commercial goods between Israel and the Gaza Strip have left the Occupied Palestinian Territory (OPT) short of gas for cooking and heating, businessmen say, affecting businesses, agricultural production and health services.”

Zwar kann Gaza eigentlich nur als “Occupied Palestinian Territory” bezeichnen, wer die vergangenen acht Jahre im Tiefschlaf verbracht hat, doch nicht minder interessant ist, wie IRIN mit der Tatsache umgeht, daß es Gründe gibt für jene frequent closures: “Israel has closed the crossing five times since the end of February after [..] rocket fire”.

Statt nun aber jene zu verurteilen, die für wiederholte Raketenangriffe auf Israel und dessen  Bevölkerung verantwortlich sind, bedient sich IRIN bei seiner Kundschaft, der “NGO” Gisha. Und die liefert, wofür sie nicht zuletzt von der Europäischen Union bezahlt wird, eine  Anklage Israels:

“Gisha, an NGO that campaigns for freedom of movement, describes the closures of Kerem Shalom crossing as a form of collective punishment against a civilian population, which is a violation of international law.”

Nicht nur hat Gisha am Beschuß Israels durch “palästinensische” Terroristen hingegen nichts auszusetzen, die “NGO” kennt auch das Völkerrecht nicht, auf das sie sich beruft: Artikel 23 der Vierten Genfer Konvention verpflichtet Israel allenfalls dazu, die Lieferung von “medical supplies, food and clothing” zuzulassen.

“The obligation of a High Contracting Party to allow the free passage of the consignments indicated in the preceding paragraph is subject to the condition that this Party is satisfied that there are no serious reasons for fearing [..] that a definite advantage may accrue to the military efforts or economy of the enemy through the substitution of the above-mentioned consignments for goods which would otherwise be provided or produced by the enemy or through the release of such material, services or facilities as would otherwise be required for the production of such goods.”

Die “Regierung” von Gaza, die Hamas, hat, wie selbst ein Gregor Gysi in einem kurzen vernünftigen Augenblick einsah, “Israel den Krieg erklärt”, also kann von Israel gerade nicht verlangt werden, die Wirtschaft seines Gegners zu unterstützen – schon gar nicht, wurde es gerade mit Raketen attackiert.

IRIN, der “award-winning humanitarian news and analysis service” der Vereinten Nationen, “hört” in der Tat “auf seine Leser”. Und indem er ihre falsche Darstellung übernimmt, leugnet er Völkerrecht und verleumdet Israel. So sieht es aus, was sich “unique reporting from the frontlines of humanitarian action to over a million online readers” schimpft.

Unique freilich ist an ordinärem Antisemitismus ungefähr gar nichts.

tw24

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Eine Antwort zu UN-Service

  1. Peter Kossatz schreibt:

    Merkwürdiger Nachrichtendienst. Habe eh den Eindruck, dass UN – Unterorg. und NGO’s
    bemüht sind , durch Kalte-Krieg- Propaganda, Frieden/Normalitäts-Bemühungen zu torpedieren. 1tens um (Eigennutz) ihre Pfründe zu behalten. 2tens den Judenstaat zu vernichten (antisemitische/religiös/islamische Motive).

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