Mission impossible

Was wird US-Außenminister John Kerry, der derzeit zwischen Jerusalem, der israelischen Hauptstadt, und Ramallah, Hochburg der Fatah-Kleptokratie, pendelt, wohl verkünden, wenn er am Sonntag vor die Presse tritt? Wird er neue Friedensgespräche ankündigen?

Während die durch die Antisemitin Catherine Ashton vertretene Europäische Union am World Refugee Day ausgerechnet in Gaza ihre Irrelevanz als vielleicht doch irgendwie ehrliche Maklerin unter Beweis stellte, kann man dem Amerikaner zumindest Bemühen bescheinigen.

Mit dem aus israelischen Regierungskreisen lancierten Angebot eines Rückzugs aus mindestens 90% der umstrittenen Gebiete sowie der Räumung einer Anzahl von “Siedlungen” macht Benjamin Netanajahu deutlich, daß er sich einer Zwei-Staaten-Lösung verpflichtet sieht.

Zudem zeigt sich die israelische Regierung bereit, über eine Freilassung “palästinensischer” Terroristen, die vor dem Abkommen von Oslo zu Haftstrafen verurteilt wurden, zu verhandeln, obgleich Ramallah sich mit dem Bekenntnis zu diesen Mördern selbst moralisch disqualifiziert.

Doch ohnehin stoßen die israelischen Anstrengungen bei “Palästinas” “Regierung” auf taube Ohren. Die chinesische Nachrichtenagenur Xinhua jedenfalls zitiert einen Repräsentanten des Regimes mit den Worten, “what Israel offers [..] is not enough for President Abbas”.

Dem Abgesandten Barack Hussein Obamas dürfte also schon längst dämmern, daß seine Mission eine vergebliche ist. Die “palästinensische Führung” in Ramallah versucht einmal mehr, sich vor Gesprächen zu drücken, als deren Ergebnis sie Israel anerkennen müßte.

Würde John Kerry die angekündigte Pressekonferenz dazu nutzen, dies vor aller Welt zu erklären, käme das zwar einem Eingeständnis seines Scheiterns gleich. Gleichwohl ist erst die Anerkennung der Realität Vorbedingung für eine erfolgreiche Außenpolitik.

tw24

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