UN-Karriere

Die Vereinten Nationen sind eine Institution, die bestenfalls selten hält, was sie verspricht. Den Ton in der unheilbar korrupten Organisation geben Tyrannen an, denen sie Legitimität verleiht und eine Bühne bietet, sie umwirbt und hätschelt Terroristen, Antisemiten und andere zwielichtige Gestalten.

Ist man einmal dabei und fällt nicht dadurch negativ auf, die unhaltbaren Zustände ändern zu wollen, bleibt man nicht nur dabei, sondern wird immer wieder belohnt, durch eine Beförderung etwa, wie sie nun – sehr zur Freude des Außenministerdarstellers Guido Westerwelle – einem deutschen Musterdiplomaten passierte:

“Ich begrüße die Ernennung von Martin Kobler zum Leiter der VN-Friedensmission in Ostkongo. Das ist eine sehr gute Wahl. MONUSCO ist die größte Friedensmission der Vereinten Nationen. Martin Kobler, der als VN-Sonderbeauftragter für Irak ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, wird sie mit großer Kompetenz und Erfahrung weiterführen.”

Zu dieser “ausgezeichneten Arbeit” Martin Koblers gehörte vor wenigen Tagen ein Auftritt vor dem für Außenpolitik zuständigen Ausschuß des Europäischen Parlaments, den der Diplomat nutzte, Menschen zu verleumden, die auch er Verfolgung und (staats-)terroristischen Angriffen aussetzte.

“Many members of the European Parliament taking part in the debate protested to his attempts to ‘deceive the Parliament’ and his ‘highly hypocritical’ presentation. Some asked if he had nothing to hide why he wouldn’t agree to ‘an independent investigation’ into his conduct, while others demanded that he ‘resign’ or ‘be fired!’”

Auch das überparteiliche britische Parliamentary Committee for Iran Freedom wandte sich nach Martin Koblers Auftritt im Europäischen Parlament mit einem Schreiben an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, in dem es dem deutschen Diplomaten “ungeheuerliche Lügen” bescheinigt:

“Mr. Kobler failed to address the pressing and immediate issue of the residents’ security at Camp Liberty in light of the repeated and deadly rocket attacks on the residents in recent months. And he offered no convincing answer as to why Iraq was denying the residents the right to transfer their hard hats and protective vests from Camp Ashraf.”

Nun wird der ehemaligen Büroleiter Joseph Fischers für diese “ausgezeichnete Arbeit” mit der “größte[n] Friedensmission der Vereinten Nationen” belohnt. Den Opfern Martin Koblers Wirkens in den vergangenen beiden Jahren ist dazu wohl so wenig zu gratulieren wie den zukünftigen.

tw24

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