Richtungsentscheidung

Mit Rami Hamdallah hat “Palästinenserpräsident” Abu Mazen einen Nachfolger für Salam Fayyad ernannt, bisher amtierender “Ministerpräsident” in Ramallah. Der neue “Regierungschef” ist Mitglied der Terroristenbande Fatah und hat sich als Universitätspräsident in Nablus vor allem um die Pflege des Andenkens “palästinensischer Märtyrer” verdient gemacht.

“Palestinian students at al-Najah University in the city of Nablus marked the anniversary of the outbreak of Palestinian violence with an exhibition entitled ‘The Sbarro Cafe Exhibition,’ celebrating the August 9, 2001 suicide bombing of the Sbarro pizza restaurant in Jerusalem, which killed 15 people and wounded dozens more.”

Es verwundert daher nicht, nennt die seit 1998 von Rami Hamdallah geführte Hochschule nicht etwa akademische Exzellenz als erstes ihrer Ziele, sondern – “reinforcement of national and religious values”. Was der von der gewohnt ahnungslosen tagesschau als “Polit-Neuling” vorgestellte Rami Hamdallah darunter versteht, erhellt ein weiterer Blick auf die ersten Jahre seines Wirkens.

Zwischen 2000 und 2002 brachte die An-Najah-Universität mindestens 7 suicide bombers hervor: Hashem Najar, Hamed Abu Hijla, Jamal NasserMuayad Salah, Asam Yussuf Muhammad Reihan, Darin Abu Aisha und Muhamad Alrul. Ihren Ruf als “Breeding Ground of Suicide Bombers” hat die Universität sich also redlich verdient, betrachtet sie auch die missionsbedingt Abwesenden noch als ihre Absolventen:

“Although the graduation hall was packed, a number of chairs were left unoccupied throughout the day, hauntingly empty among the rows of graduates in flowing black gowns. No one dared to sit in these empty seats, which were left vacant in memory of those who could not attend.”

Vor zwei Jahren, im August 2011, zeigte der terrorismusaffine “Polit-Neuling”, der auch für die “palästinensische” Wahlkommission “arbeitete”, was er von Rechtsstaatlichkeit hält: Er ließ Abdel Sattar Qassem, einen prominenten Kritiker von Korruption, verhaften, nachdem der es gewagt hatte, sich öffentlich darüber zu beschweren, daß Rami Hamdallah ein Gerichtsurteil ignorierte.

Unbehelligt konnte Abdel Sattar Qassem an der von Rami Hamdallah geleiteten Universität dagegen jahrelang zu Terrorismus motivieren:

“Er lehrt seine Studenten, die Palästinenser könnten ihre ‘heilige nationale Berufung’ nur durch Opfer erreichen, ‘tausendmal so viele Opfer wie bisher’ [..]. [D]er Professor hat ein empfängliches Publikum. [..] Die gut ausgebildeten, ideologisch indoktrinierten jungen Männer füllen das Reservoir der Terroristenführer auf, das die IDF vergeblich trockenzulegen versucht.”

Die Hamas, wird berichtet, sei unzufrieden mit der Ernennung Rami Hamdallahs, während die Regierung in Washington sich zufrieden gezeigt haben soll. Es müßte umgekehrt sein. Als Gegner demokratischer Werte, der seine Universität zum “Breeding Ground of Suicide Bombers” entwickelte, sollte Rami Hamdallah den Respekt der Hamas genießen und das Weiße Haus sich verstört äußern.

tw24

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