Benghasi-gate

Am 11. September 2012 griffen islamistische Terroristen mit Verbindungen zur Al Kaida die amerikanische Vertretung in der libyschen Stadt Benghasi an und ermordeten Botschafter Christopher Stevens sowie drei weitere amerikanische Mitarbeiter. Kurz vor den Präsidentschaftswahlen leugnete die US-Regierung, was von Anfang an wahrscheinlich, ja offensichtlich war, und erfand eine fortan als endgültige Wahrheit vorgetragene eigene Geschichte.

“What happened”, erklärte etwa Susan Rice, damalige UN-Botschafterin Washingtons, in mehreren TV-Auftritten, “was in fact initially a spontaneous reaction to what had just transpired hours before in Cairo, almost a copycat of the demonstrations against our facility in Cairo, which were prompted, of course, by the video.” “Extremisten” hätten nur die Gelegenheit genutzt, die ihnen ein “verantwortungsloses” Filmchen verschaffte hätte.

Und statt die US-Verfassung, die gerade auch grottenschlechte Clips als Ausdruck von Glaubens-, Meinungs- und Redefreiheit schützt, zu verteidigen, traten Barack Hussein Obama und seine Außenministerin Hillary Clinton alsbald im pakistanischen Fernsehen in einem bezahlten “Werbespot” als Film- und nicht Gewaltkritiker auf: “We absolutely reject its content and message”.

Dieser Einsatz blieb nicht ohne Folgen. Die vom Weißen Haus gestrickte und verbreitete Legende wurde unhinterfragt von Medien weitergetragen. “The big catalyst for protests at the moment in the Middle East was the video that was released which mocked the Prophet Mohammed. As a result there was an attack as you know on the American Embassy in Benghazi in Libya”, erzählte etwa CNN-Journalist Piers Morgan Mahmoud Ahmadinejad.

Und während in Deutschland die besonders kritische Qualitätspresse noch witzelt, “das konservative Amerika [ist] besessen vom Fall ‘Bengasi’”, eine mit Elan “inszenierte Wut von Republikanern” diagnostiziert, fällt das Kartenhaus der skandalgeplagten US-Regierung in sich zusammen. Mit der Veröffentlichung von E-Mails soll nun gerettet werden, was gleichwohl nicht mehr zu retten ist.

“As striking as what appears in the email traffic is what does not”, kommentiert Stephen F. Hayes. “There is no mention of the YouTube video that would become a central part of the administration’s explanation of the attacks to the American people until a brief mention in the subject line of emails coming out of an important meeting where further revisions were made.”

Die Regierung unter der Führung Barack Hussein Obamas hat fortgesetzt und dreist gelogen. Aus Terrorismus wurde nicht nur “spontaner Extremismus”, er wurde unter Verweis auf ein schlechtes Video letztlich sogar zu rechtfertigen versucht, statt demokratische Werte zu verteidigen. Daß der Schwindel mit jedem Tag deutlicher wird, ist gewiß nicht nur für Republikaner kein Anlaß zur Freude; eine lügende US-Regierung muß auch für Demokraten ein Skandal sein.

tw24

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