Türkische Wünsche

Auch nach der durch US-Präsident Barack Hussein Obama vermittelten überflüssigen “Entschuldigung” der israelischen Regierung bei jener in Ankara dafür, daß israelische Streitkräfte im Mai 2010 ihren Auftrag erfolgreich erfüllten, zeigt Regierungschef Recep Tayyip Erdogan kein Interesse an einer Entspannung der Beziehungen.

“‘We have said: An apology will be made, compensation will be paid and the blockade on Palestine will be lifted. There will be no normalization without these,’ he said in a public address on Sunday. ‘Normalization will happen the moment there is an implementation. But if there is no implementation, then I am sorry.’”

Was immer Barack Hussein Obama oder Benjamin Netanjahu sich von diesem Anruf erhofft haben mögen, sie irrten. Der Islamist Recep Tayyip Erdogan nimmt das Zugeständnis nicht als Einladung, sondern sieht sich in seiner selbstgewählten Rolle als Schutzherr und Repräsentant der Hamas bestätigt und erhebt neue Forderungen.

Dabei hat der türkische Regierungschef selbstverständlich nicht das geringste Interesse am Leben “normaler Palästinenser” in Gaza, den umstrittenen Gebieten oder anderswo. Dieses Desinteresse kann sogar recht genau beziffert werden: Von 2000 bis 2011 überwies Ankara 9 Millionen Dollar an die UNRWA.

Im vergangenen Jahr gab die türkische Regierung sich für ihre Verhältnisse überdurchschnittlich großzügig und spendete der UN-Agentur, die sich der Betreuung von “Palästina-Flüchtlingen” widmen soll, tatsächlich aber exklusiv “Palästinenser” unterstützt, noch einmal 1,25 Millionen Dollar.

Zählt man noch jene 12.500 Tonnen Mehl hinzu, die die Türkei im vergangenen Jahr nach Gaza schickte und die mit 6,6 Millionen Dollar bewertet werden, so belaufen sich türkische Hilfen für 5 Millionen “Palästinenser” in den vergangenen dreizehn Jahren auf insgesamt deutlich weniger als 20 Millionen Dollar.

Und das wiederum entspräche einer Summe von 30 US-Cent je “Palästinenser” pro Jahr. Mehr hat Recep Tayyip Erdogan tatsächlich nicht übrig für “Palästinenser”. Es ist vielmehr Haß auf Israel, Haß auf Juden, der ihn und seine Regierung antreibt, nicht eingebildetes oder tatsächliches Leid von “Palästinensern” in Gaza.

Nachdem Ende Januar israelische Luftstreitkräfte einen für die Hisbollah im Libanon bestimmten syrischen Waffentransport angegriffen hatten, war es der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu, der einen syrischen Angriff auf Israel herbeisehnte: “Wasn’t the Syrian army founded to protect its country and its people against this sort of aggression?”

So lange dieser Kriegshetzer und sein Vorgesetzter Recep Tayyip Erdogan im Amt sind, verbietet es sich, auch nur darüber nachzudenken, daß die Türkei eine verläßliche Verbündete des Westens sein kann, daß eine Wiederbelebung früherer entspannter Beziehungen zwischen der Türkei und Israel erfolgreich möglich sein könnte.

tw24

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