Überfällige Entschuldigung?

“Shut up. Go back to Auschwitz!” (Dialogangebot von “Menschenrechtsaktivisten”, 31.05.2010)

“Der Schritt war”, urteilt SPIEGEL online, “lange überfällig”. Auf Zureden des abreisenden Barack Hussein Obama hat der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu “sich am Freitag bei seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan für die tödliche Attacke auf Gaza-Aktivisten im Mai 2010″ entschuldigt. Das ist haarscharf an der Wahrheit vorbei:

“[T]he Prime Minister expressed Israel’s apology to the Turkish people for any mistakes that might have led to the loss of life or injury [..].”

Und dennoch ist Benjamin Netanjahus Anruf in der Türkei auch in dieser Version noch eine Beleidigung für alle Angehörigen israelischer Streit- und Sicherheitskräfte, die ihr Leben täglich für die Sicherheit ihres Staates und seiner Bürger einzusetzen bereit sind. Es gibt nämlich nicht den geringsten Grund für eine Bitte um Entschuldigung, schon gar nicht gegenüber einem Antisemiten wie Recep Tayyip Erdogan.

Im September 2011 legte eine vom UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon über ein Jahr zuvor beauftragte Kommission unter der Leitung Sir Geoffrey Palmers die Ergebnisse ihrer Untersuchung des sogenannten 31 May 2010 Flotilla Incident vor. Und darin heißt es nicht nur erstaunlich unzweideutig, “Israel faces a real threat to its security from militant groups in Gaza”.

Es wird Israel auch ganz ausdrücklich das Recht (und die Pflicht) eingeräumt, sich gegen diese Bedrohung zu verteidigen, etwa durch die Kontrolle des Personen- und Warenverkehrs von und nach Gaza. “The naval blockade was imposed as a legitimate security measure in order to prevent weapons from entering Gaza by sea and its implementation complied with the requirements of international law.”

Und auch wenn die Palmer Commission (nur) “vielen” Teilnehmern der Flotilla friedliche Absichten bescheinigt, kommt sie für die Vereinten Nationen doch zu diesem Schluß: “[T]he flotilla acted recklessly in attempting to breach the naval blockade [..]. There exist serious questions about the conduct, true nature and objectives of the flotilla organizers, particularly IHH.”

“The actions of the flotilla needlessly carried the potential for escalation.”

Am 31. Mai 2010 haben israelische Streitkräfte eine völkerrechtlich und moralisch legitime Maßnahme gegen international agierenden antisemitischen Terrorismus erfolgreich verteidigt. Nicht sie befanden oder befinden sich im Unrecht, sondern jene, die die Free Gaza-Flotte organisierten und bis heute unterstützen, ob sie nun die Türkei regieren oder als “Jewish Voice” von einem “gerechten Frieden” faseln.

Sie – und nicht Benjamin Netanjahu als Repräsentant Israels – haben Grund, um Entschuldigung zu bitten.

tw24

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Eine Antwort zu Überfällige Entschuldigung?

  1. ralf schreibt:

    Ich schätze das hängt mit dem Krieg in Syrien zusammen,da werden wohl alle Nachbarn gemeinsam agieren müssen wenn Assad C Waffen einsetzt.

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