Gerechtigkeit für Reinhard Heydrich!

Nach Beendigung der Kriegshandlungen 1945″, lernt, wer den Leseempfehlungen einer mit Mitteln der Europäischen Union finanzierten Website folgt, “fand einer der grausigsten Völkermorde in der Menschheitsgeschichte statt: die Austreibung und Vernichtung der Sudetendeutschen” (*).

“Das Wissen um diesen Holocaust und eine Unzahl Dokumente, die ihn belegen, werden von der deutschen Bundesregierung geheim gehalten, mit anderen Worten, dieser Abschnitt der Geschichte soll in den hintersten Winkeln der Bundesarchive dem Vergessen anheimfallen. Ein Bekanntwerden ist nicht erwünscht.”

Das zu ändern angetreten ist glücklicherweise Chris Rowe, der sich im Rahmen des Lifelong Learning Programme der EU auf dem Portal Historiana, das wiederum ein Projekt der European Association of History Education ist, darum müht, der deutschen Bundesregierung Transparenz beizubringen.

“Many Sudeten Germans were placed in ‘holding camps’ (often camps that had been used by the Nazis during the war) before being deported to Germany or Austria.”

Die Information in den Klammern ist gewiß sachlich nicht falsch. Gleichwohl stellt sich die Frage, was mit ihr erreicht werden soll, zumal es ganz offenbar “Holding Camps” gab, denen eine vorherige Nutzung durch Nazis – und nicht etwa Deutsche? – gar nicht nachgesagt werden kann.

Einen Hinweis liefert Chris Rowe, schreibt und behauptet er weiter: “Demands for an apology, or for compensation, were rejected”. Das ist so nicht richtig, denn in der Tat hat die tschechische Regierung bereits vor einigen Jahren eine Erklärung verabschiedet, deren Inhalt die Deutsche Welle beschreibt:

“‘The government of the Czech Republic expresses deep recognition to all people from among the former Czechoslovak citizens, mainly those of German origin, who lived on the territory of the current Czech Republic before World War II, who remained loyal to the Czechoslovak Republic and actively participated in fighting for its liberation or suffered under the Nazi terror,’ the statement from Prague read.”

Was Chris Rowe also tatsächlich beklagt, ist das Fehlen einer Bitte Prags um Entschuldigung bei Deutschen, deren Loyalität vor Kriegsende dem Reich und dessen Führer galt – Nazis. Die allerdings waren nicht Opfer eines Nachkriegs-“Holocaust”, sondern organisierten und exekutierten vorher einen Völkermord.

Als Anwalt dieser Barbaren wird Chris Rowe Anfang April in Erfurt, der Hauptstadt Thüringens, erwartet, wo er auf einer – natürlich – von der EU gesponserten Veranstaltung für Geschichtslehrer unter der Überschrift “Teaching History for a Common Culture of Remembrance” über das schwere Schicksal Reinhard Heydrichs referieren möchte.

Bei dem hat sich bisher übrigens auch noch niemand entschuldigt.

(*) Hervorhebungen jeweils im Original

tw24

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Eine Antwort zu Gerechtigkeit für Reinhard Heydrich!

  1. jupp schreibt:

    Man darf aber nicht vergessen.Auf dem ersten Slavenkongress wurde schon die Vertreibung aller Deutschen,Türken(damit waren wohl Moslems im Balkan gemeint),Italienern und Finnen gefordert.

    Und Benes(Mitglied in der Tschechischen Nationalen Sozialistischen Partei)forderte auch schon lange vor dem Krieg die Vertreibung aller Deutschen(und da gab es so viel ich weisse keinerlei Probleme zw. den Völkern) und Ungarn etc.
    Hitler soll die Idee eines“Reinen Staates“von ihm gehabt haben(den Namen hat er wohl auch dort geklaut-das Hakenkreuz hingegen wurde in der UDSSR schon in den 20ern benutzt-Hitler war zu dieser Zeit bei den Kommunisten)und Slowaken gab es für Benes auch nicht.

    Wäre Benes Deutscher gewesen wäre er wohl einer der ersten in der NSDAP gewesen.

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