Der Wahrheit verpflichtet: Der SPIEGEL im “Heiligen Land”

Der SPIEGEL, das nach eigenen Angaben “deutsche Nachrichten-Magazin”, muß vor dem für diese Woche geplanten Besuch Barack Hussein Obamas einmal mehr besorgt auf Israel und dessen Gast blicken. Es läuft nämlich einiges nicht nach Hamburger Plänen im so vorgestellten Heiligen Land.

“[I]n Israel spielt der Konflikt mit den Palästinensern keine große Rolle mehr. Weder im Wahlkampf noch während des sechswöchigen Verhandlungsmarathons über eine Regierungskoalition war der Friedensprozess ein Gesprächsthema.”

Benjamin Netanjahu, der alte und neue Regierungschef, hat nämlich bloß, wie man vor vier Wochen sogar in der Süddeutschen hätte nachlesen können, mit Tzipi Livni die ehemalige Außenministerin als “Justizministerin und Beauftragte für Friedensverhandlungen mit den Palästinensern” gewinnen können.

“Giving her the additional role of chief negotiator with the Palestinians”, räumte selbst der britische Guardian ein, “appears designed to indicate a readiness to re-engage in the moribund peace process”. Als Ministerin Ehud Olmerts habe Tzipi Livni sich als “kämpferische Verhandlungsführerin mit Sinn für Ironie” bewährt.

Um ihre These nicht zu stören, verzichtet Autorin Julia Amalia Heyer im SPIEGEL darauf, Tzipi Livni und die ihr zugedachte Rolle überhaupt auch nur einmal zu erwähnen. Dafür aber klagt sie darüber, daß Yair Lapid als “Überraschungsgewinner der Wahl” sich zum neuen Finanzminister hat ernennen lassen.

“Ob der frühere Fernsehmoderator nebenbei noch Zeit finden wird, die Verhandlungen mit den Palästinensern voranzutreiben, wie es zumindest im Programm seiner ‘Zukunftspartei’ steht, ist fraglich.”

Die, die ausdrücklich mit einem Verhandlungsmandat ausgestattet wird, wird verschwiegen; und über den, der sie dabei vielleicht unterstützen könnte, wird spekuliert – so macht der SPIEGEL passend, was zum Ressentiment nicht paßt. Da ist es auch nur folgerichtig, desinformiert Julia Amalia Heyer schließlich über E1.

“E1 steht für East 1, eine freie Fläche zwischen Ostjerusalem und der Siedlung Maale Adumim. [..] Die geplante Siedlung würde das Westjordanland in zwei Teile zerschneiden; es wäre möglicherweise das Ende der Zweistaatenlösung.”

“Development of E1 [..] would not divide the West Bank in two. [..] [T]he proposed development would not technically make a contiguous Palestinian state impossible”, korrigierte die New York Times sich am 16. Dezember. Drei Monate später beweist Julia Amalia Heyer, daß Richtigstellungen sinnlos sind.

tw24

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