Wolfgang Benz, der Einzigartige

Der zumeist als Antisemitismusforscher vorgestellte Wolfgang Benz hat in seinem langen Forscherleben auf diesem Gebiet gewiß einiges geleistet. Gleichwohl hat er auch sich einiges geleistet, das für mehr als Kopfschütteln zu sorgen vermochte.

Vor allem seit Wolfgang Benz nicht mehr Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) an der Technischen Universität Berlin ist, häufen sich seine allerdings auch schon zuvor beobachtbaren “Leistungen” der eher peinlichen Art.

So verteidigte er im Staatsfernsehen ein antisemitisches Plakat, das die in Israel erscheinende Jerusalem Post mit dem Hetzblatt Der Stürmer gleichsetzte, und gewährte dem dem antisemitischen Regime in Teheran verbundenen MuslimMarkt ein wohlwollendes Interview.

Ganz fest verschloß Wolfgang Benz die Augen, als Clemens Heni aufzeigte, wer sein, Benz’, Doktorvater Karl Bosl war. Ersatzweise gefällt er sich in anderer Sache als Mahner: “Die Wut der neuen Muslimfeinde gleicht dem alten Zorn der alten Antisemiten gegen die Juden”.

Von bleibendem Wert ist zweifellos auch Wolfgang Benz’ Kommentar nach einem Massaker an drei jüdischen Schulkindern und einem ihrer Lehrer in Frankreich: “Ich erkenne bisher trotz der Brutalität der Tat keine neue Dimension eines Antisemitismus in Europa.”

Mit einer Kollegenschelte im Gespräch mit Zeit online will, scheint’s, Wolfgang Benz seinen bisherigen Peinlichkeiten jetzt eine weitere hinzufügen.

Die Veröffentlichung eines neuen Bands der amerikanischen Wissenschaftler Geoffrey Megargee und Martin Dean über das Ausmaß des deutschen Lager-Systems ist für Wolfgang Benz, der auf dem gleichen Gebiet forschte, kaum mehr als eine Fleißarbeit mit guter Werbung.

“Fleiß gestehe ich ihnen zu. Außerdem gebührt dem Holocaust Memorial Museum Anerkennung für seine gute PR-Arbeit.”

Im übrigen aber spricht er den Amerikanern sogar ab, eine wissenschaftliche Arbeit geleistet und vorgelegt zu haben, fehlten ihr doch “bahnbrechende neue Erkenntnisse”; Geoffrey Megargee habe zudem nur “abgekupfert” und Autoren von Wolfgang Benz “abgeworben”.

Doch wer bei ihm, Wolfgang Benz, geforscht hat, soll diese Arbeit nicht im Rahmen anderer Projekte oder Teams fortsetzen dürfen? Das wirkt vor allem vor dem Hintergrund entlarvend, daß der immerhin ehemalige Leiter des ZfA weiteren Forschungsbedarf einräumt:

“Die Forschung in diesem Bereich ist noch nicht einmal ansatzweise abgeschlossen.”

Die Leibeigenschaft, der Wolfgang Benz anscheinend nachtrauert, wurde schon vor drei oder vier Tagen abgeschafft, so daß eine von ihm unabhängige Forschung möglich ist.

Daß dies dringend nötig ist, beweist derweil Wolfgang Benz’ Nachfolgerin am ZfA. Juliane Wetzel konnte jüngst ihre und seine ganze Wissenschaft in wenigen Worten zusammenfassen: “Es ist [..] immer problematisch, jemanden als Antisemiten zu bezeichnen”.

“Wir sind überhaupt das einzige Land, in dem es ein Zentrum für Antisemitismusforschung gibt”, schwärmt Wolfgang Benz von der Einrichtung, die diese “Erkenntnis” hervorgebracht hat. Und das ist, möchte man ergänzen, auch wirklich gut so.

Denn ernsthafte Arbeit wird anderswo geleistet.

tw24

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