Aufbauhilfe

Die Europäische Union müht sich weiter zu beweisen, daß sie kein Partner für Israel, die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten, sein will, daß sie nicht einmal als “ehrlicher Makler” eine Rolle spielen kann, falls sich denn doch noch “Palästinenser” für einen Friedensprozeß finden sollten.

Am Dienstag, einen Tag nach einem Raketenangriff auf Israel, zu dem sich die “gemäßigte” Fatah bekannte, besuchten die Repräsentanten der EU in Ramallah und Jerusalem mit einer zwanzigköpfigen Delegation Gaza. Die dort regierende Hamas schießt derzeit zwar nicht mit Raketen, hat aber andere Wünsche:

“Senior Hamas leader Salah al-Bardawil urged resistance fighters [..] to kidnap Israeli soldiers.”

Ihre Visite nutzten die Vertreter der EU und ihrer Mitgliedsstaaten dazu, für eine “Aussöhnung” zwischen Fatah und Hamas zu werben, die eine “wichtige Voraussetzung für einen zukünftigen lebensfähigen palästinensischen Staat im Rahmen einer Zweistaaten-Lösung” sei.

Und während in israelischen Medien über die Anwesenheit iranischen Fachpersonals in Gaza spekuliert wird, das den “palästinensischen” Raketenbau wohlwollend fördern soll, forderten die europäischen Diplomaten noch eine “sofortige, dauerhafte und bedingungslose” Öffnung der Grenzen zu Gaza.

Mit ihren Forderungen bekennt die EU sich also einerseits dazu, daß “Palästina” von zwei terroristischen Banden, die beide keinen Zweifel daran lassen, daß sie an einem Frieden mit Israel nicht interessiert sind, gemeinsam “regiert” statt getrennt “verwaltet” werden soll.

Und indem sie einen Tag nach der Schließung des israelischen Übergangs Kerem Shalom als Antwort auf den “palästinensischen” Raketenangriff auf Ashkelon dessen sofortige und bedingungslose Wiedereröffnung verlangt, zeigt die EU andererseits, daß sie auch freie Bahn will für Terroristen.

Die einen brauchen ständig Nachschub für ihre auch mit iranischer Hilfe betriebene Raketenindustrie, die anderen Banditen wollen nachvollziehbar nicht unnötig behindert werden bei ihren Versuchen, israelische Bürger zu verschleppen – und “ausgesöhnt” sollen sie die “Palästinenser” auch noch “regieren”.

Statt die “Palästinenser” von Hamas- und Fatah-Tyrannei zu befreien, will die EU in “Palästina” offenkundig ein staatsterroristisches Regime installieren, von dem eine beständige Gefahr für die jüdische Demokratie ausgeht, die darauf auch noch mit der Öffnung ihrer Grenzen reagieren soll.

Schön, daß die Europäische Union so für weitere Klarheit über ihre Werte sorgt.

tw24

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