Whitewashing of Hate: Ein deutscher Minister und die verbindende Kraft des Antisemitismus

Als Tel Aviv 2009 seinen 100. Geburtstag feierte, entschlossen die Veranstalter des Toronto International Film Festival (TIFF) sich, der Mittelmeerstadt auf ihre Weise zum Jubiläum zu gratulieren:

“The Toronto International Film Festival is pleased to announce the launch of City to City [..]. City to City’s inaugural spotlight lands on Tel Aviv. The programme will also include a public forum that will bring leading filmmakers and thinkers from Tel Aviv and Toronto into debate.”

Kaum war dieser grenzüberschreitende Dialog angekündigt worden, witterten schon allerlei menschenrechtsaktive “Künstler” Verrat und forderten von TIFF – Zensur:

“[W]e object to the use of such an important international festival in staging a propaganda campaign on behalf of what South African Archbishop Desmond Tutu, former U.S. President Jimmy Carter, and UN General Assembly President Miguel d’Escoto Brockmann have all characterized as an apartheid regime.”

Erster Unterzeichner dieses sich auf prominente Antisemiten berufenden Juden raus!-Rufs war Udi Aloni, ein – ausgerechnet – israelischer “Filmemacher”, dem diese feine Ironie vermutlich entging.

Ihre Unterschrift unter das Pamphlet setzten auch Alice Walker, die später die Übersetzung ihrer Bücher ins Hebräische untersagte, oder Guy Davidi, Mitverantwortlicher für den Propagandafilm 5 broken Cameras.

Ein weiterer Unterzeichner, Juliano Mer Khamis, wurde 2011 von einem “Palästinenser”, der nach Angaben der Hamas für die Fatah (und nach deren Angaben für die Hamas) unterwegs war, ermordet.

Dafür, daß er zusammen mit Batoul Taleb und Mariam Abu Khaled dem getöteten BDS-“Aktivisten” ein filmisches Denkmal setzte, wurde Udi Aloni nun vom deutschen Minister Dirk Niebel ausgezeichnet:

“Ich gratuliere dem ganzen Team für diesen leidenschaftlichen Film.”

Mit seinem CINEMA fairbindet getauften Preis ehrt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nach eigener Auskunft Filme,

“die Menschen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg verbinden und neue Ideen und Perspektiven aufzeigen.”

Angesichts des “politischen” Aktivismus’ eines Juliano Mer Khamis oder eines Udi Aloni kann das nur heißen, daß Dirk Niebel und sein Ministerium die verbindende Kraft des Antisemitismus’ schätzen.

Und damit dieser sich auch in Deutschland weiter verbreiten kann, sponsert das BMZ stolz “eine Tour des Siegerfilms durch 25 deutsche Städte.” Deutschland hat ihn, scheint’s, dringend nötig.

tw24

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