Münchener Signale

“‘The Zionist regime is a real cancerous tumor that should be cut and will be cut, God Willing,’ Ayatollah Khamenei underscored.”“The Iranian nation is standing for its cause that is the full annihilation of Israel.”

Vor rund sieben Jahren rang der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sich dazu durch, seine Resolution 1696 zu beschließen. Mit ihr reagierte das höchste UN-Gremium auf Vorwürfe der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO), das Regime in Teheran verweigere die gewünschte Zusammenarbeit.

“The Security Council [..] [d]emands [..] that Iran shall suspend all enrichment-related and reprocessing activities, including research and development [..].”

Einige “Gesprächsrunden” und widerwillig beschlossene “Sanktionen”, die noch widerwilliger umgesetzt wurden, später meldet Al Reuters am 31. Januar 2013, “Iran has informed the United Nations nuclear agency that it plans to use more modern uranium enrichment centrifuges at its Natanz plant”.

Daß “Sanktionen” und von der EU-“Außenministerin” Catherine Ashton geführte Verhandlungen bislang nichts dazu beitrugen, die Islamische Republik Iran von ihrem erklärten Kurs abzubringen, hat sich, scheint’s, nun endlich bis ins Weiße Haus zur neuen alten US-Regierung herumgesprochen:

“The United States is prepared to hold direct talks with Iran amid the standoff over its nuclear ambitions, the US vice-president, Joe Biden, has said.”

Doch auch das ist alles andere als eine gute Nachricht. Zwar kann und muß eine solches Angebot aus Washington, das seit 1979 keinerlei diplomatische Beziehungen zu Teheran unterhält, als verdiente Ohrfeige für die erfolglosen EUropäer verstanden werden, gleichwohl aber ignoriert Barack Hussein Obama, was er einst ankündigte:

“Wir werden nicht das wiederholen, was mit Nordkorea passiert ist, wo die Gespräche einfach ewig weitergehen, ohne dass es tatsächlich eine Lösung des Problems gibt.”

Vielmehr läuft es genau darauf hinaus: Wenn demnächst möglicherweise gar die E5+1 unter Catherine Ashton einer- und die US-Regierung andererseits gleichzeitig um Gepsrächstermine in und mit Teheran konkurrieren, machen sich die westlichen Diplomaten erst recht lächerlich, kann der Iran sie doch gegeneinander ausspielen.

Statt aus seinem Scheitern zu lernen, das zugleich eines Catherine Ashtons mit ihrer Europäischen Union und der Idee ist, ein Dialog mit Teheran könne überhaupt etwas bewirken, will der Westen den Fehler wiederholen. Ali Akbar Salehi, in Deutschland umworbener iranischer “Außenminister”, stellt denn auch schon Forderungen:

“Wenn es auf der anderen Seite eine ehrliche Absicht zu Verhandlungen gibt, werden wir das ernsthaft berücksichtigen.”

Wer so tönt, der steht nicht geschwächt mit dem Rücken zur Wand, sondern weiß, daß er jedenfalls von den Europäern und den USA nichts zu befürchten hat – vom Gewinn weiterer Zeit für jenes Programm, das er vor wenigen Jahren noch selbst leitete, abgesehen. Und genau darum geht es.

tw24

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