Die “Standards” des “Widerstands”: Richard Falk und die “palästinensische” Antifa

Am 18. November des vergangenen Jahres hatte die Hamas viel mitzuteilen: “For the first Time” war es ihr schließlich bereits vier Tage zuvor gelungen, mit einer “homemade rocket [..] ‘Tel Aviv’” zu treffen. Weitere Angriffe auf “Tel Aviv” und ein ausdrücklich als “Kenesset” bezeichnetes Ziel folgten in den Tagen darauf.

Das ging selbst den “Israelkritikern” von Human Rights Watch (HRW) zu weit. In einer auf den 24. Dezember datierten Mitteilung faßte Sarah Lea Whitson, Nahost-Direktorin der “NGO”, betrübt zusammen, was sie von und über “palästinensische bewaffnete Gruppierungen” [sic!] gelesen hatte:

“Palestinian armed groups made clear in their statements that harming civilians was their aim. There is simply no legal justification for launching rockets at populated areas.”

Ganz ähnlich äußerte sich auch wiederholt das Palestinian Center for Human Rights (PCHR), eine in Gaza tätige “NGO” mit Verbindungen zur Hamas. Nennt HRW erst vorsätzliche Angriffe auf zivile Ziele Kriegsverbrechen, setzt die Kritik des PCHR – bei allem Respekt für den “bewaffneten Widerstand” – etwas früher an:

“PCHR [..] [p]oints to the seriousness of the continued storage of explosives by the Palestinian resistance groups in civilian-populated areas, which poses a constant threat to the lives of civilians, and constitutes a violation of human rights and international humanitarian law.”

Die Vorwürfe beider “NGOs”, sollte man meinen, verdienten, näher untersucht zu werden – beispielsweise durch Richard Falk, der seit 2008 sich mit dem Titel “Sondergesandter des UN-Menschenrechtsrates für die Palästinensischen Autonomiegebiete” schmücken darf und zweifellos die für einen solchen Job nötige Empathie mitbringt.

Doch eben jene “bewaffneten Gruppierungen”, denen weder am Leben von “Palästinensern”, deren Rechte zu verteidigen sie daher auch bloß vorgeben können, noch dem von Bewohnern “Tel Avivs” etwas liegt, verdienen nach den sinnigerweise auf einer Website der Partei David Wards geäußerten Worten des “Sondergesandten” nur Bewunderung:

“It gives perspective to imagine the situation being reversed as it was during the Nazi occupation of France or the Netherlands during World War II. Resistance fighters were uniformly perceived in the liberal West as unconditional heroes, and no critical attention was given as to whether the tactics used unduly imperiled innocent civilian lives. Those who lost their lives in such a resistance were honoured as martyrs.”

Wenn die Hamas und andere “palästinensische bewaffnete Gruppierungen” mit ihren Raketen auf “Tel Aviv” und die “Kenesset” den Kampf der Resistance gegen die nationalsozialistische Barbarei fortsetzen, dann ist Jerusalem nur folgerichtig die Hauptstadt eines Vierten Reichs, Juden die Nazis von heute.

Mit seinen Ansichten paßt der Antisemit zweifellos zu den Friends of Palestine der britischen Liberal Democrats ebenso wie zum “Menschenrechtsrat” der Vereinten Nationen. Letztere ließen mehrere Gelegenheiten, Richard Falk wegen dessen antisemitischer Raserei zu feuern, ungenutzt verstreichen.

Seit Jahresanfang ist Deutschland Mitglied jenes “UN-Menschenrechtsrats”, dem Richard Falk “berichtet”. Guido Westerwelle, der deutsche Außenministerdarsteller, nannte das Gremium lobend ein “forum for the ongoing development of human rights standards – be it economic, social, cultural, civil or political rights”.

Standards, an deren Entwicklung Richard Falk sich beteiligen darf, mögen vieles sein – ein Fortschritt indes können sie nicht sein.

tw24

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