70 Bücher: Das Hobby eines “Präsidenten”

Als der auch als Mahmoud Abbas bekannte “palästinensische” Terrorist Abu Mazen 1982 an der Patrice Lumumba-Universität in Moskau seine Dissertation unter dem Titel The Other Side: the Secret Relationship Between Nazism and Zionism vorlegte, war es in der Sowjetunion bereits lange geübte Praxis, von einer geheimen Zusammenarbeit zwischen Nazis und Juden überzeugt zu sein.

Auf die Festnahme Adolf Eichmanns und den Prozeß gegen ihn in Jerusalem, der israelischen Hauptstadt, reagierte das offizielle Moskau, wie Robert Wistrich sich erinnert, dennoch nicht verwundert. Damit solle nur “sichergestellt werden, daß Eichmann sein Wissen über die geheimen Abmachungen zwischen Zionisten und führenden Nazis [..] mit ins Grab nahm.” (*)

“Wenn dies so war, warum veranstalteten die Israelis dann einen aufwendigen Prozeß, anstatt Eichmann umstandslos zu liquidieren? Lew Kornejew lieferte dafür 1977 die folgende Erklärung: Die Zionisten hätten ‘einen großen politischen Coup landen (wollen), indem sie das aggressive und rassistische Israel vor den Augen der Weltöffentlichkeit als einen Staat präsentierten, der für die Gerechtigkeit kämpft und die Kriegsverbrecher jagt.’”

Wer mit einem geschlossenen antisemitischen Weltbild gesegnet ist, dem scheint alles möglich. Abu Mazen, Mitorganisator des Angriffs auf die Olympischen Spiele in München, jedenfalls muß sich wohlgefühlt haben in Moskau. Und die Universität dürfte stolz gewesen sein darauf, daß sie dem Terroristen für dessen vorbildliche antisemitische “wissenschaftliche” Arbeit einen Doktor-Titel verleihen konnte.

“Sowjetischen und anderen Behauptungen zufolge diente eine kurze Reise, die Eichmann 1937 in den Nahen Osten unternahm, vor allem dem Ziel, ‘eine Vereinbarung über die Schaffung eines pronazistischen jüdischen Staates in ›Palästina‹ herbeizuführen und die Zusammenarbeit zwischen den Sonderdiensten Hitlerdeutschlands und der Jewish Agency in Tel Aviv zu verstärken.’”

Während die Sowjetunion mittlerweile Geschichte ist, besinnt Abu Mazens, scheint’s, sich auf jene Tage, da er der secret relationship nachspürte. In einem Interview mit dem libanesischen Hisbollah-Sender Al-Mayadeen erklärte er nach dessen Auskunft, “I challenge anyone to deny the relationship between Zionism and Nazism  before World War Two”.

“Asked about allegations that he was a Holocaust denier, Abbas said that he had ’70 more books that I still haven’t published’ about the alleged link between the Zionist movement and the Nazis.”

Jetzt ahnt man, weshalb es seit Jahren keinen Fortschritt gibt im “Friedensprozeß”. Der “Palästinenserpräsident” hatte schlicht keine Zeit, mußte er doch in 70 Büchern aufschreiben, daß Nazis und Zionisten beste Kumpels waren und letztere heute würdige Erben ersterer seien. Leider wurde der verkannte Historiker offenbar nicht gefragt, wie “Pionier” Hajj Muhammad Amin Al-Husseini in die Geschichte paßt.

Aber auch darauf wäre Abu Mazen, “unserem Partner”, gewiß eine Antwort eingefallen. Für seinen “Präsidenten” erklärte unterdessen Nabil Abu Rudaineh, Abu Mazen hätte nie über eine Verbindung zwischen Zionismus und Nazismus spekuliert, während er genau das am Freitag im Programm von Al-Mayadeen tun soll, wenn nämlich das komplette Interview ausgestrahlt wird.

(*)Robert Wistrich : Der antisemitische Wahn. Von Hitler bis zum Heiligen Krieg gegen Israel, München 1987, S. 342f.

tw24

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