Das Schweigen der “Freunde”

Es hat sich bis zum deutschen Staatsfunk herumgesprochen: “Palästinenserpräsident Abbas und der im Exil lebende Hamas-Chef Maschaal wollen die Aussöhnung zwischen den rivalisierenden Palästinensergruppen vorantreiben”. Und die frohe Kunde wurde so oft wiederholt, daß später niemand erklären kann, er hätte doch nichts davon gewußt.

Schwerer wiegt daher, was die Kölner, andere Staats- und private Medien nicht berichteten, gar nicht berichten konnten. Guido Westerwelle trat nämlich nicht mit besorgter Miene vor Kameras, zu mahnen, eine Zusammenarbeit von Fatah und Hamas gefährde das deutsche Vertrauen in die Friedensbereitschaft des “Palästinenserpräsidenten”.

Auch Catherine Ashton, der keine Vermietung einer Wohnung an Juden in Jerusalem, der israelischen Hauptstadt, entgeht, sieht sie für die EU darin doch schwerste Gefahren für ihren Seelen- und den Weltfrieden, schweigt zum Treffen der Hamas- und Fatah-Terroristen in Kairo, zu dem sich im übrigen noch Vertreter des Islamic Jihad gesellten.

Islamic Jihad und Hamas sind verantwortlich für die jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen, die im November nicht nur den Menschen im Süden Israels ein normales Leben unmöglich machten, sondern auch Jerusalem und Tel Aviv erreichten. Selbst Human Rights Watch mußte klagen, die Raketenangriffe auf diese Städte seien Kriegsverbrechen.

“‘Palestinian armed groups made clear in their statements that harming civilians was their aim,’ said Sarah Leah Whitson, Middle East director at Human Rights Watch. ‘There is simply no legal justification for launching rockets at populated areas.’”

Als die Hamas kurz darauf ihr Gründungsjubiläum in Gaza feierte, ließ Khaled Meshaal es sich nicht nehmen, als auch von Delegierten der Fatah umjubelter Gastgeber die baldige “Befreiung” ganz “Palästinas” zu versprechen. “Today is Gaza. Tomorrow will be Ramallah and after that Jerusalem, then Haifa and Jaffa.”

Für Abu Mazen, seinen “Präsidenten”, gab Saeb Erekat gegenüber Al Jazeera zu Protokoll, was dieser denkt: “What was Norway, Finland, Holland, France, Korea, Philippines between 1939 and 1945 – nation states under occupation. Palestine is a country under occupation.” Und zwar in den Grenzen (nicht nur) des Fatah-Logos.

Setzen die “Palästinenser” sich hier gleich mit Opfern deutscher und japanischer Invasionen, lobte Abu Mazen am vergangenen Freitag, als seine Fatah mit Genehmigung der Hamas in Gaza ihren Geburtstag beging, einen “Palästinenser”, der sich 1945 nur durch die Flucht aus Deutschland einer Verurteilung als Beteiligter am Holocaust entziehen konnte:

“Here we must remember the pioneers – the Grand Mufti of Palestine, Hajj Muhammad Amin Al-Husseini [..].”

Sollte die Einigung solcher Gestalten auf gemeinsame Ziele nicht einige Alarmglocken angeblich an einem Frieden für Israel Interessierter erklingen lassen? Sollten selbsterklärte “Freunde” der jüdischen Demokratie nicht wenigstens leise daran erinnern, daß sie nicht gewillt sind, der Vorbereitung einer “Endlösung” mit terroristischen Mitteln zuzusehen?

Sie haben es offensichtlich nicht nötig, die Catherine Ashtons und Guido Westerwelles. Es geht ja auch nicht um Baupläne für Wohnungen, sondern bloß um Völkermord. Erstere sind eindeutig schlimmer.

tw24

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