“Antiislamkritische Hetzkampagne in der heutigen NOZ”

(Von Hintergrund-Redaktion)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

„Religiöser Rassismus nimmt zu. Islamfeindlichkeit grassiert in allen Schichten – Regierung: Kein Handlungsbedarf“ Mit  dieser Hauptschlagzeile auf Seite 1 eröffnet die Neue Osnabrücker  Zeitung (NOZ) in ihrer heutigen Ausgabe das Wahljahr 2013. (NOZ-Artikel Islam 7.1.2013)

Doch damit nicht genug! Auf Seite 3 wird massiv nachgelegt: „Neue Feinde, alte Angst. Viele Deutsche sind islamfeindlich, und die Gesellschaft stößt sich nicht daran – Warum nicht?“:

http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/68743540/viele-deutsche-sind-islamfeindlich-und-die-gesellschaft-stoet-sich-nicht-daran–warum-nicht

Stichwortgeber   dieses  ”majority-bashing” sind zum einen Wilhelm Heitmeyer und  Alexander Häusler, berühmt-berüchtigt für ihre pseudowissenschaftlich  getarnte Hetze gegen jede Form von Islamkritik. Zum anderen lässt sich  die NOZ einmal mehr als Sprachrohr der demagogischen Stellungnahmen und  Forderungen der Muslimverbände instrumentalisieren, die gleichermaßen  jede Kritik an ihrer reaktionären Ideologie als „islamfeindlichen“ bzw.  „antimuslimischen Rassismus“ abwehren und offensichtlich nicht ahnen,  dass sie mit dieser volksverhetzenden Vergewaltigung der Wahrheit gerade  erst jene Stimmungen anheizen, gegen die man vorgibt, vorgehen zu  wollen.

Dieses abgestimmte Vorgehen von islamophiler Auftrags”forschung”,  reaktionären  Islamverbänden und Medien, die den demokratischen Souverän  ungeniert wie ein dummes Stück Vieh behandeln,  giert gereadezu nach  einer breiten Protest- und Widerstandbewegung.

Der  HINTERGRUND-Verlag und die Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung  und Menschenrechte (GAM) haben in der Vergangenheit mit Unterstützung  einiger Autoren nicht  nur eingehend die islamische Herrschaftskultur  analysiert, sondern sind auch bereits ausführlich der pauschalen  Verleumdung von Islamkritik entgegengetreten. Exemplarisch kann hier auf  den Sammelband „Feindbild Islamkritk. Wenn die Grenzen zur Verzerrung  und Diffamierung überschritten werden“ verwiesen werden.

Ganz im  Sinne dieses Titels und Ihrer/Eurer vermutlich gleichgerichteten   Einstellung möchten wir Sie/Euch bitten, eine Protestnote (in welcher  Form auch immer) an die NOZ zu richten. Denn sich klar und offensiv  gegen die hier zum Ausdruck kommende gemeingefährliche Verkehrung realer  Gegebenheiten ins genaue Gegenteil zu wenden, ist hoffentlich nicht nur  für uns ein kategorischer Imperativ.

Hier NOZ-E-Mail-Adressen zur weiteren Verwendung:

f.holthaus@noz.de (Artikelschreiberin) r.geisenhanslueke@noz.de (Ralf Geisenhanslüke, Chefredakteur) b.hamelmann@noz.de (Dr. Berthold Hamelmann, stellv. Chefredakteuer) leserbriefe@noz.de

Eine Bitte: Kopien von Protestnoten an die NOZ bitte auch an die HINTERGRUND-Redaktion schicken, danke!

Mit besten Grüßen

Karin Vogelpohl Hartmut Krauss

—————————————– HINTERGRUND-Redaktion Zum Rott 24 D – 49078 Osnabrück Tel: (05 41) 44 42 29 FAX: (05 41) 44 53 73 E-Mail: h-krauss@t-online.de E-Mail: k-vogelpohl@t-online.de http://www.hintergrund-verlag.de

Leserbrief zu:

“Religiöser Rassismus nimmt zu” (NOZ v. 7.1.2013, S. 1)

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte drucken Sie nachfolgenden Leserbrief in einer der nächsten Ausgaben der NOZ ab:

“Die  Anwendung des Begriffs „Rassismus” auf die legitime Kritik einer  religiösen Weltanschauung, die durchaus kritikwürdige Inhalte aufweist  und deren Glaubensgemeinschaft sich multiethnisch zusammensetzt,  darunter auch „biodeutsche” Konvertiten, ist absolut unhaltbar und  wissenschaftlich unseriös. Dahinter steckt offenkundig die böse Absicht,  den Diffamierungsmehrwert auszunutzen, den die Verwendung dieses  Etiketts bietet. Zwar gibt es tatsächlich eine überschaubare Zahl von  pauschal fremdenfeindlichen Einheimischen, die außer anderen  Nichtdeutschen auch muslimischen Zuwanderern feindlich begegnen. Aber  diese Ablehnung hat dann nichts mit deren zufälliger Islamgläubigkeit zu  tun, sondern lediglich mit deren Merkmal, ‚nichtdeutsch’ zu sein. Die  Träger dieser fremdenfeindlichen, aber nicht islamkritischen Gesinnung  sind auch gegenüber Ex-Muslimen und islamkritischen bzw.  islamgeschädigten Oppositionellen aus islamisch geprägten Ländern  negativ eingestellt. Die Existenz dieser „rechtspopulistischen”  Fremdenfeinde dient nun wiederum den „Freunden des Islam” als  willkommenes Alibi dafür, jede Form von Kritik am Islam zu diffamieren,  als illegitim darzustellen und zu pathologisieren (Islamophobie). Dabei  wird unmittelbar an die ebenso typisch deutsche wie unwissenschaftliche  Deutungspathologie angeknüpft, sofort undifferenziert jede Form der  Kritik an Nichtdeutschen als rassistisch, fremdenfeindlich etc. zu  diffamieren. Hier verkommt „politische Korrektheit” zu einem perfiden  Drohinstrument mit dem gewollten Effekt, rückständige und  antiemanzipatorische Einstellungen und Praxen auf Seiten der Muslime mit  einem Tabu zu belegen und von den zahlreichen zugewanderten  Verfassungsfeinden mit islamischem Migrationshintergrund (Milli Görüs,  Graue Wölfe, Muslimbrüder etc.) abzulenken.

So wollen Heitmeyer,  Häusler und natürlich erst recht die Vertreter der konservativen  Islamverbände mit allen erdenklichen Mitteln aus dem öffentlichen  Bewusstsein verdrängen, dass es eine Vielzahl legitimer Gründe und  Anlässe gibt, den Islam ausgehend von einer  fortschrittlich-demokratischen Grundposition zu kritisieren und auf  seine grund- und menschenrechtswidrigen Inhalte hinzuweisen. Der  eigentliche Skandal besteht deshalb darin, dass sich die „rohen”   Verteidiger der autoritären und reaktionären Weltanschauung des Islam  obendrein auch noch die Maske des redlichen Schutzpatrons aufsetzen und  dem demokratischen Souverän das Recht auf Kritik an einer vormodernen  Religion absprechen wollen, die tagtäglich weltweit Ablehnung und  Empörung als adäquates Antwortverhalten provoziert.”

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Krauss

via freeminds

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