DIG-Hochschulgruppe solidarisiert sich mit Simon Wiesenthal Center

Die Hochschulgruppe Rostock der Deutsch-Israelischen Gesellschaft begrüßt die Veröffentlichung der „Top Ten“ antisemitischer und antiisraelischer Verleumdungen durch das Simon Wiesenthal Center. Wir halten es für dringend geboten, in der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus auf die gesellschaftlich-kulturelle Bandbreite der Verbreitung antisemitischer Lügen und Vernichtungsdrohungen hinzuweisen. Das Simon Wiesenthal Center trägt diesem Anliegen Rechnung, wenn es – neben Repräsentanten des radikalen Islamismus in Gestalt der Muslimbruderschaft (Platz 1) und des Regimes der Islamischen „Republik“ Iran (Platz 2) sowie „klassischen“ Faschisten aus der Ukraine und Griechenland (Plätze 5 und 6) – auf Platz 9 den deutschen Publizisten Jakob Augstein als einen Multiplikator antiisraelischer Hasstiraden anführt.

Der zugunsten des Israel-Hassers Augstein allenthalben vorgebrachte Einwand, „Kritik“ an Israel resp. seiner Regierung dürfe nicht als Antisemitismus delegitimiert werden, ist Ausdruck eines Verdrängungsdiskurses: Die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen zum Zwecke der Diffamierung der jüdischen Republik, etwa der Behauptung einer Vorbereitung der nuklearen Auslöschung des Iran durch Israel, figuriert als eine legitime „Kritik“, die mit der Hetze von Nazis und Islamisten nichts zu tun haben will, wenngleich sie sich von letzterer über weite Strecken nicht einmal in ihrer Diktion unterscheiden lässt, Augstein nicht einmal davor zurückschreckte, den früheren SS-Angehörigen Günter Grass als Kronzeugen gegen Israel ins Feld zu führen – und die NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern darunter leidet, dass sie es nicht zustande bringt, den SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Norbert Nieszery – wie Augstein ein leidenschaftlicher Verteidiger Grass’ – in Sachen Hetze gegen den jüdischen Staat zu toppen. Dabei entsprechen die vom Simon Wiesenthal Center dokumentierten Äußerungen Augsteins geradezu idealtypisch den Topoi, die die offizielle EU-„Arbeitsdefinition“ des Antisemitismus als „Beispiele“ für israelbezogenen Antisemitismus anführt.

In der Auseinandersetzung mit der Kritik des Simon Wiesenthal Center an einem antiisraelischen und antisemitischen deutschen Publizisten zeigt sich erneut die argumentative Unfähigkeit der Weggefährten Augsteins, über die Moralität ihrer Handlungen im öffentlichen Raum Rechenschaft abzulegen. Die Gesinnungsfreunde Augsteins haben stattdessen offenherzig Auskunft darüber gegeben, dass sie an dem Umstand leiden, dass der demokratische Verfassungsstaat auch Nicht-„Israelkritikern“ zivile Rechte zugesteht: „Es spricht für den deutschen Rechtsstaat, dass Henryk M. Broder bis heute frei herumläuft […]“ (Frankfurter Rundschau, 2.1.2013). Auf diese Weise fördern sie (erneut) zutage, was sie stets vehement bestreiten: dass ihr Schulterschluss mit Neofaschisten und Djihadisten gegen die einzige demokratische Republik im Nahen Osten kein für sie unglücklicher Zufall ist.

Frei nach Dieter Hildebrandt: Es verwundert nicht, dass in Deutschland auch Kinder und Enkel der Schergen Hitlers und Himmlers aus ihrem Hass auf jüdische Überlebende, deren Nachfahren und den jüdischen Staat keinen Hehl machen. Pikant allerdings ist, dass die Augstein und Nieszery in einem Land, in dem es Extremismusbeschlüsse gibt, frei herumlaufen.

Daniel Leon Schikora dighochschulgruppe

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Eine Antwort zu DIG-Hochschulgruppe solidarisiert sich mit Simon Wiesenthal Center

  1. abumidian schreibt:

    Das Simon-Wiesenthal-Center konkurriert mit der amerikanischen SHIT-Liste, macht es aber viel schlechter. Sogar der Graphomane Broder mit dem Fluch-Tourette hilft da nicht weiter. Die Amerikaner sind einfach viel besser! Ein paar freundliche Amerikaner haben eine SHIT-Liste aufgestellt, mit vielen vielen jüdischen Selbsthassern, wie ich einer bin:
    http://abumidian.wordpress.com/deutsch/uebersetzungen/auch-ich-bin-shit

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