“NGOs” in Israel: Das beredte Schweigen der “demokratischen” Sponsoren

Daß die Europäische Union sehenden Auges antisemitischen Terrorismus fördert, weil sie ihn finanziell belohnt und auf diplomatischer Ebene rechtfertigt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Was genau der EU dieses Engagement wert ist, will seit einiger Zeit NGO Monitor wissen, eine NGO, die zu dokumentieren sucht, wie ausländische Regierungen Einfluß auf die israelische Politik auszuüben versuchen.

So finanzieren Europäische Union, Europäische Kommission und zahlreiche europäische Staaten auch zahllose “NGOs” in Israel, die einen stetigen Strom von Erklärungen liefern, mit denen Israel verleumdet und dämonisiert, nicht jedoch korrekt über die jüdische Demokratie informiert werden soll.

Besonders deutlich wurde dies erneut, als sich im Januar Matthew Gould, der britische Botschafter in Israel, nun, ein wenig irrte:

“Gould, at briefing with journalists, said the announcement of new construction beyond the Green Line was ‘unhelpful’ on a day when Israeli and Palestinian officials were meeting in Amman.

‘This in unhelpful and a disappointment to those who want to see the sides turn a corner’, the ambassador said to the reporters [..].”

Peinlich war daran nur, daß diese Baupläne allein in der Phantasie der “NGO” Ir Amim existierten, in die die Europäische Kommission von 2011 bis 2013 dennoch mindestens 965.040 Euro zu investieren gedenkt, mehr als 300.000 Euro pro Jahr. Daneben fließen aber wahrscheinlich noch weitere Gelder aus Töpfen der EU an diese und andere “NGOs”, über die die Europäische Union, wie sich nun zeigt, lieber schweigt:

“After four years of legal battles, the European Court of Human Rights rejected the request of the right-wing organization NGO Monitor to receive documents regarding the funding of 16 projects of human rights organizations in Israel.”

Ginge es tatsächlich um Projekte von “human rights organizations”, wie die linke Haaretz sie nennt, so sollte die Europäische Kommission doch stolz darauf sein können, sie mit europäischen Steuergeldern finanziert zu haben; selbst eine “right-wing organization” wird nicht über eine bestimmungsgemäße Verwendung finanzieller Mittel klagen können.

Doch die Europäische Kommission schweigt, will keine Auskunft erteilen. Und auch wenn sie mit dieser Taktik nun einen Erfolg vor Gericht erzielte, bestätigt die Europäische Kommission damit doch nur, wie NGO Monitor schreibt, daß sie “etwas zu verbergen hat”. “[T]he decision ‘confirmed that the EU fails to act transparently in its funding of non-government organizations.’”

Verantwortungsvolles demokratisches Handeln sieht in der Tat anders aus. Zwei gut ein Jahr alte Gesetzentwürfe sollten nun endlich beschlossen werden.

tw24

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Eine Antwort zu “NGOs” in Israel: Das beredte Schweigen der “demokratischen” Sponsoren

  1. Alexander Scheiner, Israel schreibt:

    Die schweizerische NGO jvjp.ch ist wohl eine der aktivsten pro-palästinensischen NGO’s in der Schweiz die ich kenne. Erstens mit politischen Aktivitäten, insbesondere der aktiven und intensiven Unterstützung von palästinensischen, arabischen und islamischen Institutionen, die nicht nur Israel defamieren, delegitimieren und dämonisieren, sondern auch Juden weltweit. All dies seit Jahren, mit bemerkenswerter Dynamik und Professionalität und Erfolg. Zweitens, mit der Instrumentalisierung von einzelnen, wahrscheinlich politisch naiven (Rand)Juden in der Schweiz.
    Diese jüdischen Aktivisten vertreten zu 100% die Ziele des notorisch antiisraelischen, aber auch antijüdischen BDS-Movement, (http://www.jvjp.ch/wb/pages/de/home.php). Sie unterstützen den Boykott gegen Israel mit Rat und Tat. Sie sind aktiv im Russel-Tribunal gegen Israel beteiligt, (http://www.russelltribunalonpalestine.com/en/) und befürworten den sogenannten Goldstone-Report, obwohl dieser inzwischen berichtigt wurde. (http://jewssayno.wordpress.com/). Vor einigen Jahren wurde sogar eine Lesung einer palästinensischen Hassliteratin in den Räumen einer jüdischen Gemeinde in Zürich durchgeführt.
    Einer der jüdischen Aktivisten, damals im Vorstand einer jüdischen Gemeinde in Zürich, hat sich nicht entblödet, am Schabbat an der Bahnhofstrasse in Zürich, für palästinensische Freunde Olivenöl zu verkaufen. (www.olivenoel-palästina.ch)
    Im Jahr 2013 beabsichtigen sie, einen Jom Ijun durchzuführen. Bei aller mir gegebenen Toleranz als liberaler Schweizerjude, Judentum als Politikum zu instrumentalisieren ist hanebüchen. Der Jom Ijun 2013 wird als Verarschungszeremoniell durchgeführt: man zeigt, man ist ja irgendwie Jude. (www.jomijun.ch).
    Diese Aktivitäten haben bis heute den Palästinensern kaum etwas Positives gebracht. Im Gegenteil, die Zahl der palästinensischen Arbeitslosen in Israel, Jehudah und Schomron stieg enorm an. Gleichzeitig sank dort die Kaufkraft und damit die Lebensqualität. Aber, Israel und uns Juden haben diese Aktivitäten enorm geschadet: der wirtschaftliche Schaden beläuft sich auf einige 100 Millionen US$. Schlimmer, der gesellschaftliche Schaden ist enorm: akademische Boykotte von jüdischen Schülern, Studenten und Professoren weltweit, dazu ein weltweiter kultureller Boykott. Ausserhalb Israels werden Juden belästigt und verprügelt. In Frankreich wurden Juden ermordet. In der Schweiz wurde der Grossverteiler Migros mit Erfolg veranlasst, israelische Waren zu boykottieren.
    Alexander Scheiner, Israel, 26.12.2012

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