“Tödlicher Schlag”: Was Antisemiten und andere “Freunde” Israels (nicht) umtreibt

Am frühen Montag wurde die libanesiche Siedlung Teir Harfa von einer Explosion erschüttert. Während die Hisbollah sofort damit begann, das Gebiet um ihre Hochburg Teir Harfa abzusperren, gab die Regierung in Beirut sich ahnungslos. Niemand wisse, wer oder was die Explosion verursacht haben könnte.

Und während in Kuwait spekuliert wird, Israel hätte in Teir Harfa ein Waffendepot der Hisbollah bombardiert, in dem die islamistische Bande syrische Raketen lagere, die auch mit chemischen Waffen bestückt werden könnten, gibt sich auch die UNIFIL, bekanntlich dafür zuständig, die Hisbollah zu entwaffnen, ahnungslos:

“Andrea Tenenti, a spokesman for the UN peacekeeping force in the area [..], did not know what caused the blast.”

Das ist nicht weiter verwunderlich. Die United Nations Interim Force in Lebanon hat wichtigeres zu tun als ihren Auftrag zu erfüllen, eine von nicht den libanesischen Streitkräften gehörenden Waffen freie Zone zwischen der Blue Line und dem Fluß Litani zu schaffen und so den Frieden zu bewahren.

Solche Aktivitäten könnten nämlich zu Konflikten mit der Hisbollah führen, die offen aufrüstet, statt sich abrüsten zu lassen. Und so suchen sich die Friedensschützer, die keine sind, Ersatzbeschäftigungen, von denen sie voller Stolz und mit vielen Bildern auf ihrer lokalen Website berichten.

“Created by MCOU’s Capt Andrea Romoli, Mr. Blue Barrel is a human sized blue barrel, complete with two barrels, a center pole, but also sporting two arms, hands and a smiley face. [..]

So, Mr. Blue Barrel set out on one of his first assignments and visited the public school of Jibayl Al Butm. UNIFIL’s MCOU team engaged in a couple of presentations to two grade six classes.”

Und denen brachte Herr Blaues Faß bei, daß es “derzeit” keine Grenze zwischen Libanon und Israel gäbe, was in der Tat aber auch nicht überraschend ist, kennt Beirut die jüdische Demokratie ja offiziell gar nicht. Und die Hisbollah rüstet unter den Augen der UNIFIL auf, um Israel auszulöschen.

Selbst wenn sie derzeit nur ein Gerücht ist, ein gleichwohl nicht unglaubwürdiges, scheint die Nachricht davon, daß die Hisbollah über chemiewaffentaugliche Raketen verfügt oder verfügte, niemanden bei den Vereinten Nationen zu beunruhigen. Die regional Zuständigen reden mit sprechenden blauen Fässern.

Und die im UN-Hauptquartier Zuständigen, nun, auch die sind beschäftigt. Wenn sie sich nicht gerade an im Foyer ihres Gebäudes ausgestellter “palästinensischer Kunst” erfreuen, deren Gegenstand ein “Palästina” ist, neben dem Israel keinen Platz hat, müssen sie das zionistische Unrechtsregime maßregeln:

“Im UNO-Sicherheitsrat ist der israelische Siedlungsbau in den Palästinensergebieten auf deutliche Kritik gestoßen. [..]

Mehrere Länder, darunter Frankreich, Großbritannien und Deutschland erklärten, Israels Vorgehen unterwandere das Vertrauen in seine Bereitschaft, eine Verhandlungslösung mit den Palästinensern zu finden. [..]

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Israel auf, diesen – Zitat – ‘gefährlichen Weg’ nicht fortzusetzen.”

Und mehr noch:

“Sein Stellvertreter Jeffrey Feltman nannte die jüngsten Baupläne einen ‘beinahe tödlichen Schlag’ für eine friedliche Beilegung des Konflikts.”

Nach Ansicht der “Palästinenser”, aber auch der Hisbollah und weiterer Banden und Staaten, gehören Haifa, Tel Aviv und Eilat zu den “Palästinensergebieten”. Davon zeugen nicht nur die “Kunst” im UN-Hauptquartier, sondern gerade auch Karten in Dokumenten der PA und Banden-Logos.

Empören “Diplomaten”, die täglich an ihr vorbeigehen, sich nicht über die “palästinensische” Ein-Staaten-“Kunst”, billigen sie deren Botschaft. Nennen sie Gedanken an den Bau von Wohnungen in der israelischen Hauptstadt Jerusalem einen “gefährlichen Weg” oder gar einen “beinahe tödlichen Schlag”, unterstützen sie sie.

Die Vertreter der Europäischen Union, darunter natürlich jener Deutschlands, fühlen sich offensichtlich wohl in einem Kreis, der von Diktaturen dominiert wird und dem Chemiewaffen in der Hand antisemitischer Islamisten keine schlaflosen Nächte bereiten, sie wollen ja nicht einmal die Hisbollah in ihren Ländern verbieten.

Herr Blaues Faß sieht wenigstens einigermaßen nett aus und lächelt. Mit ihrem Verhalten in New York haben die Staaten im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen sich als Sympathisanten antisemitischer Terroristen und Regimes entlarvt. Sie sind – mit Ausnahme der USA – nur ekelhaft. Da hilft kein Lächeln mehr.

tw24

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