Aufatmen in Ramallah: Fatah-Party in Gaza gesichert

Zwar barmt die “Regierung” in Ramallah, sie habe gar kein Geld, doch zu scheitern drohten die Feierlichkeiten, die der strategische Partner der deutschen Sozialdemokratie zum Jahreswechsel in Gaza plant, zuletzt nicht an fehlendem Geld, sondern am Einspruch der dortigen “Regierungspartei” Hamas.

Das schöne Logo war schon fertig, das die gemeinsamen Ziele von Sigmar Gabriel, Abu Mazen und Khaled Meshaal auf schier einzigartige Weise versinnbildlichte, der Termin festgelegt, doch dann kam nicht die erhoffte schriftliche Erlaubnis an in Ramallah, sondern, nun, dies:

“The Hamas government in Gaza has refused a request to hold Fatah’s 48th anniversary celebrations in Gaza City’s al-Katiba Square, a Fatah spokesman said Monday.”

Nun hätte “unser Partner”, so beschreibt der deutsche Minister Dirk Niebel die “Regierung” in Ramallah, die günstige Gelegenheit nutzen können, sich von der Hamas zu distanzieren und durch eine Absage der Party wenigstens etwas Geld zu sparen. Doch von Genozidaufrufen gegen Juden begleitete Feiern sind ein Menschenrecht, jedenfalls in “Palästina”.

Und so beschwerte sich die Fatah erst einmal lautstark: “‘Al-Katiba square is the only square in Gaza suitable for a big event with a large number of people, and it’s the main square for national celebrations,’ Abu Aita said, noting that Hamas and Islamic Jihad held rallies there.” Und irgendwie will man bei der Fatah ja schon so sein und feiern wie Hamas und Islamic Jihad.

Die Argumentation überzeugte in Gaza, das dortige “Innenministerium” signalisierte seine Zustimmung. “Islam Shahwan said government authorities would contact Fatah members to coordinate arrangements for the festival, adding that Hamas would permit the celebrations ‘to promote the atmosphere of unity.’”

Und so können sie nun weitergehen, die Vorbereitungen für die größte Party, die die Fatah in “Palästina” für angeblich nicht vorhandenes Geld organisieren kann. “Fatah sent invitations to officials in Hamas, Islamic Jihad, and other factions to participate in the celebrations, [Nabil Shaath] said”, der Party-Verantwortliche in Ramallah.

Andrea Nahles allerdings wartet noch auf das Einladungsschreiben. Dabei hat die Generalsekretärin ihrer SPD doch schon damit begonnen, eine große Rede zu formulieren, mit der sie ihrem strategischen Partner zum Geburtstag gratulieren und die gemeinsamen Werte betonen möchte. Hoffentlich hat man sie in Ramallah nicht vergessen.

tw24

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