Welt-Märchen

Die Welt, wirbt das nach der Tageszeitung benannte Portal, “gehört allen, denen sie etwas wert ist”. Mit der Rede von einer “vielfach ausgezeichneten journalistischen Arbeit” sollen Leser davon überzeugt werden, in “Qualitätsjournalismus” zu investieren.

Der “Qualitätsjournalismus” investiert seinerseits nämlich auch. In die Zuträger von AFP beispielsweise. Die übersehen gern mal brennende israelische Fahnen und lehnen es – aus Aktualitätsgründen – ab, Falschmeldungen zu korrigieren.

Aus dieser also überaus verläßlichen Quelle stammt das Material, aus dem der durch das Kürzel fp vertretene “Qualitätsjournalismus” eine Meldung strickte, die über die finanziellen Sorgen des “palästinensischen” “Ministerpräsidenten” Salam Fayyad informiert:

“Die Arabische Liga hatte Anfang Dezember in Doha den Palästinensern Hilfszahlungen in Höhe von monatlich 100 Millionen Dollar (76 Millionen Euro) zugesagt, nachdem Israel entschieden hatte, Steuern und Zölle, die es für die palästinensische Autonomiebehörde eingezogen hatte, nicht auszuzahlen.”

Die Versprechungen der Arabischen Liga sind ungefähr so verläßlich wie “palästinensische” Unterschriften unter Verträgen, weshalb die Not in Ramallah nun groß ist, warten doch “Märtyrer” und “Märtyrerfamilien” auf ihren Ehrensold und Angestellte der PA auf Löhne.

Als Ursache des Engpasses wird nun aber Israel dargestellt, das entschieden habe, “Steuern und Zölle, die es für die palästinensische Autonomiebehörde eingezogen hatte, nicht auszuzahlen”. Und das ist eine bewußt falsche Darstellung, da sie wenigstens unvollständig ist.

Seit mehr als zwei Jahren bezahlen “Ministerien” der PA nicht für die elektrische Energie, die sie dennoch gern nutzen. So häuften sie unter Aufsicht Salam Fayyads Schulden in Höhe von mindestens 190 Millionen Dollar an, Schulden, die nun verringert wurden:

“The [Israeli] Finance Ministry transferred NIS 273.5 million (about $71.35 million) to the Israel Electric Corporation in recent days to cover 37% of the Palestinian Authority’s electricity debt [..].”

Doch davon weiß der “Qualitätsjournalismus” – nichts. Für ihn entschied  Israel, “Steuern und Zölle, die es für die palästinensische Autonomiebehörde eingezogen hatte, nicht auszuzahlen”, also “Palästinensern” Geld vorzuenthalten, das ihnen zustehe.

Tatsächlich wurden mit dem Geld sonst fällige Stromabschaltungen verhindert, die bereits vor längerer Zeit angekündigt worden waren. Die Israel Electric Corporation erwartet, für ihre Leistungen bezahlt zu werden, wie auch der “Qualitätsjournalismus” für den 21. Artikel eine Investition erhofft.

Letzterer sollte freilich erst einmal lernen, was Qualität heißt, bevor er sie verkaufen will.

tw24

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