Europäische Werte: Hamas-Helfer setzen Angriffe auf Israel fort

“Israeli and Jewish officials in Denmark on Wednesday warned Jews to avoid openly wearing religious symbols and dress when moving about Copenhagen amid rising anti-Israeli sentiment.” AFP, 12.12.2012

Als am vergangenen Wochenende in Brüssel sich die Außenminister und Außenministerdarsteller Europas trafen, um daselbst sich für ihren Friedensnobelpreis zu feiern und aufzuschreiben, daß bauende Juden in Jerusalem eine Gefahr für den Weltfrieden sind, wollten einige dieser Friedenstauben die Hamas und deren Vernichtungsdrohungen gegen Israel ausdrücklich nicht erwähnen.

Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman reagierte in einer seiner möglicherweise letzten Amtshandlungen mit der gebotenen Zurückhaltung auf diese Zumutung. “[I]t is hard not to hear the lack of justice and imbalance in the resolution”. Er sei nicht erfreut über die Schwerhörigkeit der EU.

“‘[F]or another time in history it ignores calls to destroy Israel,’ he said. ‘Hamas leaders said repeatedly that their goal is clear – to destroy the State of Israel. And Europe is quiet’.”

Mittlerweile wurde bekannt, welche der EU-Staaten darauf drängten, die Hamas nicht zu erwähnen: Dänemark, Finnland, Portugal und Irland, dessen Außenminister Eamon Gilmore ein bekennender Anhänger von gegen Juden gerichteten Boykott-Aktionen ist. Ganze zwei Staaten setzten sich für eine (zurückhaltende) Verurteilung der Hamas ein: Deutschland und die Tschechische Republik.

“The EU finds inflammatory statements by Hamas leaders that deny Israel’s right to exist unacceptable.”

Unter dem Jubel seiner Anhänger aus Gaza und einer offiziellen Delegation aus Ramallah hatte der Hamas-Anführer Khaled Meshaal erklärt, seine Bande werde Israel niemals anerkennen und jeden Zoll “Palästinas” – Tel Aviv und Haifa eingeschlossen – “befreien”. Das wollten vier EU-Staaten unter den Teppich kehren, nur zwei es überhaupt erwähnen.

Aber große Einigkeit, Deutschland und die Tschechische Republik eingeschlossen, herrschte schließlich, Israel für noch nicht einmal begonnene Planungen für Wohnungen mit Worten zu verurteilen, die diplomatisch eigentlich kaum mehr steigerbar scheinen. Die Europäische Union schafft es dennoch:

“European Union foreign policy chief Catherine Ashton condemned the comments made by Foreign Minister Avigdor Lieberman [..]. ‘Mr. Liberman’s reference to Europe in the 1940s in this context is inappropriate and offensive to Europeans,’ Maja Kocijancic, the spokesperson of Catherine Ashton, told Haaretz.”

Nein, inappropriate ist es, wenige Tage nach dem (vorläufigen) Ende eines von der Hamas und mit ihr verbündeten Banden begonnenen Kriegs gegen Israel mit eben dieser Hamas zu sympathisieren. Ein Angriff auf zivilisatorische Werte, die europäische sein sollten, ist es, Aufforderungen zum Genozid an Juden ignorieren zu wollen. Peinlich ist es, von Catherine Ashton oder Maja Kocijancic vertreten zu werden.

tw24

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