Süddeutscher Ärger

Peter Münch, für die Süddeutsche Zeitung in Tel Aviv stationiert, liegt durchaus richtig, vermutet er, die Zustimmung von 138 Staaten in der Vollversammlung der Vereinten Nationen zu einer Aufwertung der Terroristanbande PLO zum Terroristen-“Staat” “Palästina” zeige “sehr deutlich die wachsende Isolierung des jüdischen Staates”.

Doch statt sich dem Willen Saudi Barbariens, Syriens oder Nordkoreas zu beugen, mit denen in einer Abstimmung einig zu sein, eigentlich und zurecht jedem zivilisierten Menschen peinlich sein müßte, “fordert” Israel nun auch noch “die Ganze Welt heraus”, zeigt, wie Peter Münch, ringend um Worte, klagt, “der Weltgemeinschaft, Pardon, den ausgestreckten Mittelfinger”.

Diese Weltgemeinschaft hat es nicht besser verdient. Wer auf diesen verkommenen Haufen sich beruft, beruft sich auf Despoten und Tyrannen, an deren Händen jede Menge Blut klebt. Wer ihre Entscheidung als richtige lobt, dessen moralischer Kompaß benötigt eine Generalüberholung oder ist ohnehin unrettbar (süd-)deutsch.

“I will never recognize a Jewish State”, erklärt “Staatsgründer” Abu Mazen, doch genau einen solchen jüdischen Staat – neben einem explizit “arabischen” – sieht jene Zwei-Staaten-Lösung vor, nach der auch die Regierung Israels strebt. Wer für Abu Mazen eintritt, der tritt danach für eine andere “Lösung” ein.

Da war es auch nur konsequent, beerdigte man mit den Abkommen von Oslo das Vertragswerk, das einer Zwei-Staaten-Lösung den Verhandlungsweg ebnen sollte. “Neither side shall initiate or take any step that will change the status of the West Bank and the Gaza Strip pending the outcome of the permanent status negotiations”, heißt es darin.

Und die Roadmap ergänzt: “A settlement, negotiated between the parties, will result in the emergence of an independent, democratic, and viable Palestinian state living side by side in peace and security with Israel and its other neighbours.” Eine Anerkennung “Palästinas” sollte nicht Vorbedingung, sondern Ergebnis von Gesprächen sein.

Die Weltgemeinschaft hat auf Antrag eines Bandenchefs, der zu solchen Verhandlungen nicht bereit war und ist, eines Organisators internationalen Terrors einen diplomatischen Angriff auf die jüdische Demokratie unternommen und, sofern es ihn gab, den “Friedensprozeß” um Jahrzehnte zurückgeworfen, indem sie bisher geltende Verträge für nichtig erklärte.

Die Weltgemeinschaft hat, dabei ganz dem Charakter ihrer Mehrheit entsprechend, der Vernunft, Pardon, den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt, nicht Israel ihr, nicht, als einziges europäisches Land, die Tschechische Republik ihr. Will Angela Merkel den Ruf Deutschlands retten, so distanzierte sie sich von der Entgleisung ihres Sprechers und ersuchte Benjamin Netanjahu um Verzeihung.

tw24

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