Du bist Deutschland

Während vor einigen Tagen von “Palästinensern” abgefeuerte Raketen, von denen nicht wenige iranischer Herkunft waren, einschlugen in Ashkelon und Eshkol und Iron Dome solche abfing, die in Beer Sheva Menschen verletzen und ermorden sollten, da bewies der deutsche Staatsfunk beharrlich Qualität und Kompetenz mit “Nachrichten”, die so gingen:

“Raketenangriffe auf Israel wurden bisher nicht gemeldet.”

Heute erfährt der Besucher der Website des Kölner Senders unter der Überschrift “Israel trotzt UN-Anerkennung Palästinas”, woher die Qualitätsfunker ihr exklusives Nichtwissen beziehen: beispielsweise von einer “Stiftung für Frieden in Nahost”, die im Original Foundation for Middle East Peace (FMEP) heißt und in Washington beheimatet ist.

Die 1979 gegründete Stiftung ist stolz darauf, neben anderen Uri Avnery zu unterstützen, einen freilich auch in Deutschland geschätzten “Friedensaktivisten”, der im Juni in einem ansonsten wenig beachtenswerten Stück notierte, was er von Beduinen hält:

“The desert is the home of Bedouin tribes, for whom smuggling is an age-old occupation. Whether Libyan weapons for Hamas in Gaza, Ukrainian women for the brothels of Tel Aviv or job-seekers from Sudan – for good money, the Bedouin will get them all to their destination. On the way they may hold them for ransom or rape the women.”

Rassismus, weiß ein nicht unbekanntes Nachschlagewerk, “erklärt soziale Phänomene anhand pseudowissenschaftlicher Analogieschlüsse aus der Biologie”. Uri Avnery ist ein Rassist, für den Beduinen als Entführer zur Welt kommen, Vergewaltiger werden und, natürlich, käuflich sind. Zu ihren Schützlingen zählt die FMEP auch Hanan Ashrawi, die vorgestellt wird als “human rights leader”.

Die “Palästinenserin”, die Mitglied des Palestinian National Council (PNC) ist, leugnete kürzlich die gewaltsame Vertreibung von rund 800.000 Juden aus arabischen und nordafrikanischen Staaten Ende der 1940er Jahre. “Hanan Ashrawi is to truth what smoking is to health”, kommentierte David Harris trefflich die Behauptungen der Antisemitin “Israelkritikerin”.

Wie der deutsche Staatsfunk sich seine Quellen sucht, entscheidet auch die FMEP sich frei dazu, Menschen zu unterstützen. Niemand zwingt die Foundation for Middle East Peace, mit Rassisten zusammenzuarbeiten oder mit Geschichtsrevisionistinnen. Tut sie es dennoch, heißt das, daß sie deren Ansichten  schätzt und für verbreitenswert hält.

Und entscheidet der Deutschlandfunk sich dafür, die FMEP als Quelle zu nutzen und zu empfehlen, ist das kein Versehen, sondern eine bewußte Entscheidung gegen Seriosität. Anderes war und ist aber von einem Sender, der sich nicht zu schade ist, selbst noch einer Bettina Marx mit ihren Lügen ein Podium zu bieten, nicht zu erwarten.

tw24

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