Pallywood: Planen Susi K. & René W. neue Karrieren?

Je näher manche dran sind am Ort des Geschehens, desto weniger bekommen sie mit von ihm. Susi K., für den Kinder-Stürmer im zionistisch besetzten “Palästina” stationiert, kann freilich nicht mehr enttäuschen; bei ihr reicht es schon lange nur noch zu Desinformation.

“Großbritannien”, behauptet die taz-Autorin, werde “definitiv nicht zustimmen”, wenn Abu Mazen die Vollversammlung der Vereinten Nationen um eine diplomatische Aufwertung “Palästinas” bitten wird. Dabei ist schon seit einigen Tagen bekannt, daß die Briten in New York definitiv nicht “definitiv nicht zustimmen” wollen:

“Whitehall officials have said that Britain will vote ‘yes’ on an upgrade for the Palestinian Authority to non-member observer status on three conditions, when the vote is held on Thursday.”

Der britischen Entscheidung, Abu Mazen “stärken” zu wollen, ist es, meldet mittlerweile Haaretz, sogar zu verdanken, daß Deutschland und Rest-Europa sich nicht klar positionieren werden für einen “Friedensprozeß”, der diese Bezeichnung verdient, und gegen “palästinensischen” Terrorismus:

“Officials in Israel said that Germany’s decision was influenced by Britain. ‘Britain’s dramatic reversal prompted the Germans to change their mind,’ a Foreign Ministry official said. ‘We lost Europe. More than half of its countries will vote with the Palestinians, and the rest will abstain.’”

Wo Susanne Knaul die Richtung vorgibt, macht René Wildangel weiter. Mit seinem “Kommentar” gelingt es dem Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, der mancherorts aus unerfindlichen Gründen als Wissenschaftler gilt, mühelos, Susi K. zu übertreffen oder, je nach Perspektive, zu unterbieten.

So erklärt er im Gespräch mit dem deutschen Staatsfunk nicht nur, Gaza sei wegen der israelischen “Blockade” ein “Freiluftgefängnis” und nicht etwa wegen der Hamas, die aus Gaza eine Raketenabschußrampe gegen Israel gemacht hat, er verlangt auch, die Hamas zum Gesprächspartner zu befördern.

Das kann man sich wünschen, keine Frage, nur sollte man dann nicht gleichzeitig schriftlich fordern, die Vereinten Nationen müßten Abu Mazen gegen die Hamas stärken und stützen. “Statt die UN-Initiative zu verteufeln, wäre es sinnvoll, sie als positiven Schritt der palästinensischen Regierung zu würdigen.”

Allerdings ist dieses “Argument” auch ganz unabhängig von der möglichen Bedeutung der Hamas ein zweifelhaftes. Israelische Verträge mit der “palästinensischen Regierung” untersagen dieser unilaterale Schritte – bricht Abu Mazen durch seine Initiative diese Verabredungen, ist gerade das eben kein Beleg für seine Zuverlässigkeit.

Tatsächlich beerdigt der “Palästinenserpräsident” mit seinem Antrag vor den Vereinten Nationen die Verträge von Oslo und die Roadmap; und er dürfte es daher zukünftig schwer haben, von Israel die Einhaltung dieser Abkommen zu fordern. Mit ihnen entfällt im übrigen die Existensgrundlage der PA, die Israel fortan nicht mehr anerkennen müßte.

Doch von solcherlei Überlegungen ist René Wildangel ohnehin weit entfernt. Sein Lob auf “Palästinenserpräsident” Abu Mazen kennt keinen Zweifel – und wenn es sein muß, lügt der “Wissenschaftler”: “In einem Fernsehinterview mit einem israelischen Sender verzichtete [Abbas] jüngst sogar auf das vielen Palästinensern heilige ‘Rückkehrrecht’.” Und wie:

“Palestinian Authority President Mahmoud Abbas said he was talking about himself and not PA policy when he indicated that he would give up on his demand for the Palestinians’ right of return.”

René Wildangel hat aber noch mehr Lob für seinen “Palästinenserpräsidenten”, vielleicht wurde ihm ja ein Posten in Pallywood angeboten, der mehr einbringt als die Tätigkeit für eine Stiftung, die Bündnis 90/Die Grünen nahesteht. So habe Abu Mazen “stets seine Verhandlungsbereitschaft deutlich” gemacht.

Bis September 2010 setzte die israelische Regierung ein zehnmonatiges Ausbau-Moratorium für “Siedlungen” durch, um Abu Mazen zu Gesprächen zu bewegen. Neun der zehn Monate vergingen ohne israelisch-“palästinensische” Treffen. Erst sanfter amerikanischer Druck bewegte den “Palästinenserpräsidenten”, seine Verweigerungshaltung zum Schein aufzugeben.

Nach ein, zwei Treffen war es aber wiederum Abu Mazen, der aus den Verhandlungen ausstieg und so wohl etwas wiederherstellte, das ein René Wildangel “Verhandlungsbereitschaft” nennt. Anfang 2012 versuchte das Nahost-Quartett, Abu Mazen zu Gesprächen in Jordanien zu bitten. Während die israelische Regierung sogleich zusagte, meldeten die Maan News aus Ramallah dies:

“Palestinian Authority officials asserted Wednesday that President Mahmoud Abbas ‘refused and will continue to refuse’ holding more meetings between Israeli and Palestinian negotiators [..].”

In einer Welt, in der René Wildangel Politikwissenschaftler und Historiker ist, gilt derlei vielleicht als Erhaltung der “Verhandlungsbereitschaft” und lobenswert. De facto aber straft dieses Verhalten den “Wissenschaftler” Lügen. Die allerdings passen durchaus gut zur unrettbaren Susi K. und ihrem Blatt.

tw24

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