Glashaus

Am 13. Juli 1989 wurden in der österreichischen Hauptstadt mehrere dort im Exil lebende iranische Oppositionelle ermordet. Bei dem Anschlag auf Abd al-Rahman Ghassemlu und zwei Mitarbeiter fungierte die iranische Botschaft in Wien als Rückzugsort für die Mörder, die dort auch ihre Waffen erhielten.

Letztere hatte zuvor ein deutscher Waffenhändler geliefert, der österreichischen Behörden später von der Begegnung mit einem gewissen Mahmoud Ahmadinejad berichtete, damals Mitglied der Revolutionsgarden, das als Mitglied eines zweiten Mörderteams dafür sorgen sollte, daß der Anschlag kein Reinfall würde.

Heute ist Mahmoud Ahmadinejad “Präsident” jener Islamischen Republik, deren Daseinszweick ihr chief of staff Hassan Firouzabadi anschaulich so umschreibt: “The Iranian nation is standing for its cause that is the full annihilation of Israel.” Stolz war Teheran denn auch vor wenigen Tagen:

“Residents of the Gaza Strip on Wednesday plastered large billboards in key locations thanking Iran for its help during a recent eight-day battle against Israel. [..] During the fighting, Gaza militants groups fired hundreds of rockets into Israel, including Iranian-made ‘Fajr’ missiles reaching as far as Tel Aviv and the outskirts of Jerusalem.”

Der Berliner Vertretung der Islamischen Republik, deren “Präsident” seine Karriere als Terrorist im Einsatz gegen Oppositionelle begann und die heute sich dazu bekennt, Terrorismus international zu fördern, ist am Mittwoch schweres Unrecht geschehen: Die Botschaft wurde mit Massenvernicht Steinen und Farbbeuteln “angegriffen”.

“Nach Polizeiangaben war am Nachmittag eine etwa 30-köpfige Gruppe auf das Botschaftsgelände in Berlin-Dahlem eingedrungen, hatte am Botschaftsgebäude  die iranische Fahne eingeholt und die Fassade mit Steinen und Farbbeuteln beworfen. In einer Presseerklärung übernahm eine Gruppe, die sich als Teil der iranischen Opposition bezeichnete, die Verantwortung für die Aktion.”

Außenministerdarsteller Guido Westerwelle ist den Tränen nahe: “Übergriffe auf diplomatische Liegenschaften sind für uns in keiner Weise hinnehmbar”. Da stellt sich freilich eine Frage: Wie kommt es eigentlich, daß ein Staat, der von Mördern geführt wird, weltweiten Terror unterstützt und einem UN-Mitgliedsstaat mit Vernichtung droht, eine “Botschaft” in Deutschland unterhalten darf?

tw24

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