Mordfall Jonny K.: Wäre das Opfer türkisch, gebe es einen Aufschrei

„Wenn ich Mist baue, macht nichts, ich komme morgen wieder frei!“ Das ist so ein
Satz, den Ercan Yasaroglu oft hört von seinen Jugendlichen. Seit fast 30 Jahren
arbeitet er nun als Sozialarbeiter in Berlin, vor allem mit Drogenabhängigen.
„Unsere Justiz sucht immer Milde in der Strafe“, sagt Yasaroglu. Und: „Ich halte
das für ein fatales Signal an Jugendliche, die auf der Straße aufwachsen.“ Neben
seiner Arbeit mit Jugendlichen betreibt Yasaroglu ein Café in Berlin-Kreuzberg,
in dem der Gast sich auf Polstermöbeln niederlässt und Tee serviert bekommt. Er
ist Deutscher türkischer Herkunft, doch von Migrantenverbänden wie etwa der
Türkischen Gemeinde Deutschland fühlt er sich nicht vertreten. „Diese Verbände
betreiben separatistische Politik“, sagt Yasaroglu. „Die schweigen, solange ein
Opfer nicht türkischer Herkunft ist. Erst wenn ein Türke einem Verbrechen zum
Opfer fällt, ist der Aufstand groß.“ Als Beispiel nennt er die NSU-Morde. Lange
Zeit standen auf den Internetseiten vieler Migrantenverbände nur die acht Fotos
der türkischen Opfer – die Fotos des zu Tode gekommenen Griechen und der
deutschen Polizistin fehlten.
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