Bewährungshelfer: Ruprecht Polenz’ Ratschläge

Vor rund vier Wochen besuchte Hamad bin Khalifa al-Thani, der Emir von Katar, Gaza. Der islamische Tyrann ist ein Fan der islamistischen Hamas, weshalb er deren Herrschaft mit der Errichtung einer von ihm finanzierten Stadt sichern will.

Zweihundertfünfzig Millionen Dollar will sich der Wohltäter seine Unterstützung der Hamas mindestens kosten lassen, eine Verdoppelung der Summe soll er bereits erwägen. Für die FAZ klatschte Hans-Christian Rößler Beifall:

“Für die von der islamistischen Hamas-Organisation geführte Regierung ist schon der wenige Stunden dauernde Besuch der Delegation ein politischer Triumph: Zum ersten Mal seit der gewaltsamen Machtübernahme durch die Hamas stattet ein Staatsoberhaupt Gaza einen Besuch ab. Das sei ein ‘historisches Ereignis’ und bedeute das Ende der israelischen Blockade, sagte Hamas-Ministerpräsident Hanija.”

So zweifelhaft die Motive Hamad bin Khalifa al-Thanis auch sein mögen – spätestens sein Besuch machte deutlich, daß die “Palästinenser” in Gaza eine Wahl hatten: Sie konnten sich für zivilen Aufbau entscheiden oder für einen Krieg gegen Israel.

Die Hamas, nach Ansicht mancher “Menschenrechtsaktivisten” und “Experten” gewählte Repräsentantin des Willens der “Palästinenser”, entschied sich für Raketenangriffe auf Israel, mit denen sie den Besuch ihres Gönners begleitete.

In Deutschlands Medien fanden diese Attacken kaum statt, wie jüngst einer, der für einen auf seine Qualität stolzen “Nachrichtensender” arbeitet, klagte: “Davon hat man recht wenig gehört.” (An wem mag es wohl liegen?)

Das änderte sich in der vergangenen Woche, als israelische Streitkräfte Ahmed Jabari, den “chief of staff” der Hamas, erfolgreich unschädlich machten. Und seit Israel sich nun verteidigt, wird es aufgefordert, dies doch, bitteschön, zu unterlassen.

In den Kreis derer, die der Hamas, dem Islamic Jihad und anderen Terroristen eine Atempause verschaffen möchten, reiht sich jetzt Ruprecht Polenz ein, Gastgeber zahlreicher Facebook-Antisemiten und Vorsitzender im Auswärtigen Ausschuß des Bundestags.

“Er betonte [..], bei der Lösung des Konfliktes müsse man auch auf die israelische Blockade des Gazastreifens zu sprechen kommen. Solange es wirtschaftlich für die 1,5 Millionen Menschen keine Perspektive gebe, werde der Gazastreifen immer ein Nährboden für Gewalt bleiben, sagte der CDU-Politiker [..] im Deutschlandfunk.”

Das “Ende der  israelischen Blockade”, das die Hamas vor vier Wochen ausrief, hat der christliche Politiker ebenso verschlafen, wie die durch den Emir von Katar eingeräumte Perspektive für gewiß einen Teil der Bevölkerung Gazas.

Daß zudem kaum ob mißlicher ökonomischer Umstände verzweifelt sein kann, wer über Raketen verfügt, die Tel Aviv und Jerusalem erreichen, hat dem Ruprecht Polenz offenbar auch noch niemand gesagt.

Es ist nicht wirtschaftliches Elend, das die “Palästinenser” plagt, nicht eine “Blockade”, die selbst in Kriegszeiten dafür sorgt, daß in Gaza kein Mangel an elektrischer Energie herrscht, es ist niedergeschriebener und praktizierter islamischer Antisemitismus:

“Auch wenn die Kontinuität des Dschihad verhindert worden ist, so strebt die Hamas danach, das Versprechen Allahs zu verwirklichen, solange es auch dauern mag. Die Stunde der Auferstehung wird nicht eher kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen. Die Muslime werden sie töten.”

Wer ihn mit Angriffen auf die israelische “Blockade” leugnet, unterstützt diesen mörderischen Antisemitismus und stellt damit sich an die Seite der Terroristen. Facebook mag Platz haben für solche Gestalten, im Bundestag jedoch sollten sie geächtet sein.

tw24

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