Berliner Wünsche

Guido Westerwelle, der deutsche Außenministerdarsteller, ist, scheint’s zu Einsichten gelangt, die ihm bislang kaum zuzutrauen waren. Nach Telefonaten mit Avigdor Lieberman, dem Außenminister Israels, sowie Vertretern verschiedener islamistischer Regierungen, die sich in den vergangenen Tagen mit dem Terror der Hamas solidarisch zeigten, trägt Guido Westerwelle Forderungen von erfreulicher Deutlichkeit vor:

“Ich erwarte, dass Ägypten und die gesamte Arabische Liga auf die Machthaber in Gaza einwirken, die Raketenangriffe zu stoppen.

Ebenso wichtig sind entschiedene Schritte, um den Waffenschmuggel nach Gaza endlich nachhaltig zu unterbinden. Auch hier setze ich darauf, dass Ägypten seiner Verantwortung als Nachbar Gazas entschlossen nachkommt.”

Es bleibt freilich abzuwarten, ob die Erwartungen Berlins in Kairo zu beeindrucken vermögen. Zwar mehren sich Meldungen über ägyptische Bemühungen,  eine Waffenruhe zu erreichen. Sollten Ägypten und die Arabische Liga dabei als Sprachrohr der Hamas fungieren und Israel einer “Aggression”beschuldigt  werden, dürften sie aussichtslos bleiben.

“In a meeting Saturday, a Palestinian delegation headed by Hamas leader Khaled Mashaal told the Egyptian officials that Israel must ease the Gaza siege and stop assassinating Hamas leaders before a ceasefire can come into effect.

Hamas also demanded that Egypt open all crossings into Gaza.”

Nach Raketenangriffen der Hamas auf Tel Aviv und die israelische Hauptstadt Jerusalem ist nicht nur das Verlangen nach einer Aufhebung oder Lockerung der “Blockade” Gazas schlicht inakzeptabel. Vielmehr muß in der Tat alles unternommen werden, “den Waffenschmuggel nach Gaza endlich nachhaltig zu unterbinden”. Und das ist gewiß nicht mit Sympathisanten der Hamas zu erreichen.

Ohne die Ankündigung von Konsequenzen dürften denn auch Guido Westerwelles Worte, sollten sie als Warnung an Kairo gemeint sein, nicht viel bewirken. Eine Waffenruhe wäre zudem ohnehin nur gleichbedeutend mit einer Verschiebung der nächsten Angriffe auf die jüdische Demokratie. Gebot der Stunde ist es, Hamas, Islamic Jihad et al. zu ächten, zu stellen und endlich dauerhaft unschädlich zu machen.

Daran indes denkt Guido Westerwelle gar nicht, der daher trotz seiner jüngsten Äußerungen ein Außenministerdarsteller bleibt.

tw24

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